„Fußballspielen mit viel Sprinten“

Engelmann bringt seine Stuhrer zur Vorbereitung in den „roten Bereich“

„Die Jungs reißen sich den Arsch auf“, sagt Trainer Sven Engelmann über seine Landesliga-Handballer von der HSG Stuhr um Robert Gums (beim Wurf). Foto: WESTERMANN
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„Die Jungs reißen sich den Arsch auf“, sagt Trainer Sven Engelmann über seine Landesliga-Handballer von der HSG Stuhr um Robert Gums (beim Wurf).

Stuhr – Sven Engelmann hat derzeit ein Problem. Häufig spielen seine Handballer von der HSG Stuhr zwar gut, allerdings nur bis zur „45., vielleicht 48. Minute“, wie der Trainer erklärt. Dann geht – auch aufgrund der angespannten Personalsituation (Malte Hamsch fehlt verletzt, Fabian Stapper ist beruflich verhindert, Jan Burgdorf ist aus demselben Grund noch fraglich, Mike Owsianowski hilft zumindest aus) – die Kraft aus, leichte Fehler schleichen sich ein. Damit das im Landesliga-Duell bei der HSG Delmenhorst II (heute/19.00 Uhr) nicht wieder passiert, hat Engelmann unter der Woche auf eine spezielle Trainingseinheit gesetzt.

„Ich habe Fußballspielen lassen – mit viel Sprinten“, sagt der Coach: „Die viele Laufarbeit war grenzwertig, aber genau so wollte ich das, damit die Jungs in den Bereich der 45. Minute kommen.“ Unmittelbar danach hatte er dann Spielkombinationen üben lassen, um die Fehler zu provozieren, die während der Matches häufig auftauchen – und zu schauen, wie diese am besten abzustellen seien. „Aber die Jungs haben das auch in dem Bereich gut gemacht“, lobt der 53-Jährige: „Ich habe nur Kleinigkeiten eingebracht, zum Beispiel einfaches Kreuzen, damit der Rückraum sich ein bisschen erholen kann. Es ist einfach wichtig, die Abläufe reinzubekommen.“

Seine Mannschaft sieht er gut gerüstet für Delmenhorst, das hat auch mit der kämpferischen Einstellung zu tun, die ihm ohnehin in der Regel gut gefällt – in den Spielen, aber auch im Training: „Die Moral stimmt, die Jungs reißen sich den Arsch auf.“ Doch Engelmann weiß, dass auch der kommende Gegner „60 Minuten Gas gibt, er steht zu Unrecht unten drin“. Und darum möchte er, dass seine Spieler gerade in der Rückwärtsbewegung wachsam sind, schnell nach hinten kommen: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht überrannt werden.“  fs

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