Fußballkreis-Chef Henze und Bezirksboss Winsmann stellen Soforthilfen in Aussicht / Ehrungen beim Neujahrsempfang

Ein Quantum Trost für den TuS Sulingen

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Fußballkreis-Vorsitzender Andreas Henze (l.) sowie seine Vorstandskollegen Gerhard Dieckhoff (2.v.l.) und Peter Miklis (3.v.r.) zeichneten Anja Hartmann, Daniela Müller und Björn Kohröde (vorn v.l.) mit der silbernen Ehrennadel des Kreisverbands aus. Die DFB-Uhr überreichten sie an Dennis Hammer (rechts).

Sudwalde - Keine Frage: Es gab schon bessere Jahre für den Fußball als 2015. Im Weltverband Fifa herrscht nach Verhaftungen und Suspendierungen auf höchster Funktionärsebene das Chaos, den DFB holt nach undurchsichtigen Millionen-Zahlungen für den WM-Zuschlag 2006 das Sommermärchen höchst unsanft wieder ein – und im Fußballkreis Diepholz war während seines Neujahrsempfangs am Freitagabend im Sudwalder Gasthaus Stühring der TuS Sulingen mit seinem abgebrannten Vereins- und Funktionsgebäude ein Thema. Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann stellte dem TuS am Rande des Treffens unbürokratische Soforthilfe in Aussicht.

„Sachspenden wie Bälle oder Trainingsmaterialien können wir jetzt schon zusichern – das ist keine Frage“, unterstrich „Auwi“. Zudem brachte er einen Beitrag aus dem Sporthilfe-Topf des Landessportbunds ins Spiel. Im Vergleich zum vorsichtig geschätzten Gesamtschaden von einer halben Million Euro würde der zwar relativ gering ausfallen – aber immerhin. „Erstmal muss der Verein aber alles Notwendige mit seiner Versicherung abklären.“

Auch Kreisvorsitzender Andreas Henze kann sich eine finanzielle Zuwendung vorstellen – wie es sein Kreisverband stets bei Neubauten praktiziert, sofern es sich um vom Landessportbund bezuschusste Vorhaben handelt. „Das ist nur eine kleine Form der Entschädigung, reicht aber vielleicht, um die Helfer des Wiederaufbaus zu einem Dankeschön-Essen einzuladen“, meinte der Bassumer.

Zuvor hatte er die mehr als 40 geladenen Gäste begrüßt und ebenfalls Bezug aufs skandalträchtige Jahr 2015 genommen: „Das so etwas auf höchster Ebene bei der Fifa passieren kann, hatten wir uns sicher schon vorher gedacht – nicht aber bei unserem DFB.“ Dem schrieb er mit Blick auf die „legendäre Pressekonferenz“ des inzwischen zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Niersbach eine „nicht glückliche Außendarstellung“ ins Stammbuch. „Auch wir sind jetzt aufgefordert, verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen“, appellierte er an seine Kollegen aus den Kreis-Gremien.

Winsmann gewann den Vorfällen etwas Positives ab: „Aus allem Negativen wächst auch Kraft für etwas Neues. Ab heute gehen wir also wieder voll drauf.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass beim DFB-Bundestag im März oder April in Person des Rotenburgers Reinhard Grindel der dritte Niedersachse in der Geschichte des DFB zum Präsidenten gewählt wird. Mit Blick auf die Basis im Kreis Diepholz stellte er die gute Arbeit der vergangenen zwölf Monate heraus. Dass die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst in der Hinrunden-Bilanz der niedersächsischen Fairplay-Wertung ganz oben im Feld der 1006 Männer-Mannschaften stehe, „hat auch mit euch ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Ausschüssen des Kreises zu tun.“

Dazu zählen vier engagierte Freiwillige, die Kreisvorsitzender Henze und sein Stellvertreter Peter Miklis für langjährigen Einsatz auszeichneten. Die silberne Ehrennadel des Fußballkreises erhielten Frauen-Staffelleiterin Daniela Müller vom TSV Asendorf, Jugend-Staffelleiter Björn Kohröde vom FC AS Hachetal und Anja Hartmann (TSV Schwarme), Schriftführerin des Kreisverbands und gleichzeitig aktiv im Lehrausschuss.

Die selten vergebene DFB-Uhr mit einer Urkunde (unterzeichnet von Wolfgang Niersbach mit einem seiner wohl letzten Autogramme als DFB-Präsident) bekam Dennis Hammer: Er arbeitet nicht nur im Kreis-Jugend-Ausschuss mit, sondern ist in „seinem“ TSV Bassum auch Jugendwart, Spielobmann und Trainer der B-Junioren.

ck

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