Fußball-Landesligist will gegen Krähenwinkel-Kaltenwalde den ersten Heimsieg

Kellerduell in Wetschen: Wenn nicht jetzt, wann dann?

+
Wetschens Stürmer Oliver Ihnken (links) ist morgen wie seine Offensivkollegen besonders gefragt.

Wetschen - Von Arne Flügge. Keine Frage, die Leistung des TSV Wetschen beim 0:3 in Almstedt war grottenschlecht. Und die Einsicht der Mannschaft beim Training dann auch groß, dass der Fußball-Landesligist so richtig Mist gebaut hatte. Morgen (14.00 Uhr) hat Wetschen die Chance auf Wiedergutmachung. Der TSV Krähenwinkel-Kaltenwalde ist zum Kellerduell zu Gast. Und Wetschens Trainer Uwe Küpker fordert endlich den ersten Heimsieg der Saison.

Denn Krähenwinkel (8) hat nur drei Punkte mehr auf dem Konto als Wetschen (5). Wenn nicht jetzt, wann dann? „Es ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Da wird und muss sich zeigen, wer nicht absteigen will. Wir müssen die drei Punkte holen“, macht Küpker unmissverständlich klar.

Wichtig sei, dass die Mannschaft die jüngste Pleite aus den Köpfen bekommt und gefestigt in die Partie geht. Sie darf sich nicht von kleineren Rückschlägen völlig aus der Bahn werfen lassen. „Wir tun uns noch zu schwer, und manchmal entscheiden Kleinigkeiten“, weiß Küpker. Wie zum Beispiel jüngst der Elfmeter in Almstedt beim Stande von 0:0. „Nach einem Rückstand ist dann unser Nervenkostüm verständlicherweise nicht so stabil, dass wir den gleich wegstecken können. Und irgendwann kriegst du dann die nächste Hütte“, weiß Wetschens Trainer.

Daher soll seine Mannschaft von Beginn an die Ruhe bewahren, nicht übermotiviert sein, um so Fehler zu vermeiden. „Wir müssen defensiv sicher stehen. Das ist erstmal wichtig“, legt Küpker zunächst ein besonderes Augenmerk auf eine sichere und konzentrierte Abwehrarbeit. Denn „wir haben bisher einfach zu viele Tore kassiert“. 31 sind es in elf Spielen – das macht fast drei Gegentreffer pro Spiel.

Auf der anderen Seite hat Wetschen erst neun Tore geschossen. Auch das eine ziemlich schwache Quote. Ladehemmung bei den Stürmern Ricardo Tenti und Oliver Ihnken. „Nicht nur bei den Beiden“, relativiert Küpker. Auch ein erfahrener Spieler wie Nils Unger beispielsweise könnte noch mehr aus seinen Möglichkeiten machen. „Bei Stürmern hängen Glück und Pech immer an einem seidenen Faden“, weiß TSV-Coach Küpker, „ich möchte mal sehen, was los wäre, wenn Tenti erkennen würde, dass er wieder treffen kann.“ Doch das komme nicht von allein. Küpker: „Wir müssen das Selbstvertrauen erzwingen. Dann werden wir auch wieder treffen.“

Gegen Krähenwinkel-Kaltenwalde wäre eine gute Gelegenheit dafür. Die Gäste liegen bei 27 Gegentoren und elf erzielte Treffern mit Wetschen fast gleichauf. „Es ist ein Duell auf Augenhöhe. Auch Krähenwinkel tut sich als Aufsteiger momentan richtig schwer“, weiß Uwe Küpker, der morgen auf Benjamin Priesmeier (privat verhindert) und Tobias Grube (Studienfahrt) verzichten muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager in Manus

Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager in Manus

Winter auf Poel: Angelfahrten und Schatzsuche

Winter auf Poel: Angelfahrten und Schatzsuche

Kompakte Knipsen: Was sie noch besser können als Smartphones

Kompakte Knipsen: Was sie noch besser können als Smartphones

Bei "Valletta 2018" feiert ganz Malta

Bei "Valletta 2018" feiert ganz Malta

Meistgelesene Artikel

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

TuS Kirchdorf zu ängstlich gegen TSV Wetschen

Oberliga-Handball: 40:18 – BV Garrel erteilt HSG Phoenix eine Lektion

Oberliga-Handball: 40:18 – BV Garrel erteilt HSG Phoenix eine Lektion

Verbandsligist Heiligenrode verliert bei Aufstiegsaspirant Seelze

Verbandsligist Heiligenrode verliert bei Aufstiegsaspirant Seelze

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda

Kommentare