Fußball-Landesligist TuS Sulingen setzt gegen den Aufsteiger Barsinghausen auf Bewährtes

Ballhatz hat Vorrang

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Herbstzeit gleich Erkältungszeit: Rajann Leymanns (re.) Einsatz ist genauso fraglich wie der von Dennis Neumann.

Sulingen - Die Crunchtime ist nicht Barsinghausens Stärke. Wer sich am Sonntag (15 Uhr) in den Sulinger Sportpark aufmacht, sollte auf keinen Fall vor dem Schlusspfiff die Anlage verlassen.

Denn wenn der TSV Barsinghausen spielt, ist es in dieser Landesliga-Saison fast garantiert, dass sich in den Schlusssekunden noch etwas ereignet. Der Aufsteiger kassierte in der laufenden Spielzeit schon drei Mal entscheidende Gegentore in der letzten Minute, verlor dadurch wichtige Punkte. Dass Barsinghausen trotzdem mit 13 Zählern da steht, sollte genug Warnung für den Gastgeber TuS Sulingen (18 Zähler) sein. „Barsinghausen wirkt eingespielt“, sagt TuS-Coach Maarten Schops: „Sie sind auch technisch gut. Trotzdem gehen wir davon aus, dass sie sich gegen uns zunächst einmal hinten rein stellen werden.“

Eine Situation, die die Sulinger zur Genüge kennen. Und deshalb auch wissen, wie sie zu lösen ist. „Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Tempowechsel einzustreuen, um uns Räume zu schaffen“, erklärt Schops, dessen Mannschaft zuletzt zwei Siege in Folge eingefahren hat: „Wir als Trainerteam sind gespannt darauf zu sehen, wie geil und hungrig das Team darauf ist, den dritten Erfolg zu holen. Denn das ist unser Anspruch.“

Dass die Latte mittlerweile hoch bei den fünftplatzierten Sulingern liegt, haben sie vor allem ihrer Defensive zu verdanken. Sechs Gegentore sind der Bestwert der Liga – 16 erzielte Tore in zehn Spielen allerdings noch ausbaufähig. Das sieht auch Schops so, auch wenn er das große Ganze im Blick hat. Diese Zahlen seien nämlich nur im Kontext zu bewerten: „Wir legen bewusst viel Wert auf eine gute Defensive. Bei uns ist es so, dass das ganze Team an der defensiven Arbeit beteiligt ist“, erklärt der Belgier die Sulinger Ballhatz: „Deshalb fehlt einigen Stürmern dann vielleicht manchmal die Kraft und Frische beim Abschluss.“

Bei den Gästen spricht das Torverhältnis von 20:20 dagegen dafür, dass das Team von Trainer Thorsten Kropp mit offenem Visier spielt. Dabei suchen sie vor allem Robert Just. Der Goalgetter schoss Barsinghausen mit 28 Treffern in die Landesliga, ist jetzt mit vier Toren wieder der treffsicherste TSV-Spieler.

An das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams dürften die Sulinger übrigens gerne zurückdenken. Im Mai 2013 siegte der TuS mit 4:3, gewann damit den Bezirkspokal. Damals traf auch Dennis Neumann. Ob er am Sonntag mitwirken kann, ist noch fraglich. Genau wie Rajann Leymann lag er zuletzt mit einer Erkältung flach. Für Erdal Ölge (Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Bogdan Golgot (Leistenbeschwerden) kommt die Partie definitiv zu früh, Keeper Tim Becker (Patellasehnenprobleme) trainiert wieder. „Da müssen wir abwarten“, sagt Schops.

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