Fußball-Landesligist reist zum Kellerduell nach Eilvese / Personell mehr Alternativen

Wetschen zum Siegen verdammt

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Soll in Eilvese wieder das Mittelfeldspiel des TSV Wetschen ankurbeln: Philipp Nüßmann (am Ball).

Wetschen - Der Spielplan hatte es nun wahrlich nicht gut mit dem Fußball-Landesligisten TSV Wetschen gemeint. In den ersten sieben Begegnungen musste der Aufsteiger ausnahmslos bei Topmannschaften der Liga antreten. Unterm Strich kam dabei nur ein Punkt (0:0 gegen den TuS Sulingen heraus), Wetschen ist Tabellenletzter. „Bis auf die hohe Niederlage in Bavenstedt haben wir uns aber recht gut verkauft, wir hatten ja auch einige Verletzungssorgen“, sagt TSV-Trainer Uwe Küpker, „aber natürlich haben wir auch Lehrgeld bezahlt.“

Nun geht es für Wetschen ans Eingemachte, denn es folgen Matches gegen Teams, die sich eigentlich auf Augenhöhe befinden sollten. „Jetzt müssen wir ergebnisorientiert spielen, sonst fährt der Zug ein Stück weit weg, und es wird schwer, ihn wieder einzuholen“, sagt Küpker. Am Sonntag (15.00 Uhr) ist der Tabellenletzte im Kellerduell beim Vorletzten STK Eilvese zu Gast. „Ein Sieg würde uns gut tun. Der wäre auch wichtig für das Selbstvertrauen“, sagt Wetschens Trainer. Wohin die Reise für seine Mannschaft geht, will der Coach aber nicht von diesem einen Match abhängig machen. „Die nächsten Spiele werden zeigen, ob wir die Landesligatauglichkeit haben“, so Küpker. Denn in der kommenden Woche empfängt Wetschen Mitaufsteiger Eldagsen. „Vier Punkte aus den beiden Spielen sollten es werden, dann können wir optimistisch in die nächsten Begegnungen gehen“, gibt Küpker mindestens einen Sieg und ein Remis aus den beiden Spielen aus: „Vielleicht kommen wir dann ja auch in eine kleine positive Schleife hinein.“

In Eilvese will sich der TSV Wetschen daher nicht hinten reinstellen. „Unser Anspruch ist es weiterhin, Fußball zu spielen und nicht mit acht Mann zu mauern“, erklärt der 56-Jährige.

Personell sieht es auch wieder besser aus. Der zuletzt noch angeschlagene Nils Unger ist wieder fit, Benjamin Priesmeier aus dem Urlaub zurück, Andre Krause konnte beschwerdefrei trainieren, und Murat Demirli nahm nach drei Wochen bei der Bundeswehr ebenfalls wieder am Wetscher Übungsbetrieb teil.

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