Fußball-Funktionäre besuchen TuS Sulingen

Volker Wall dankt „Dienstleistern“ des Verbands

NFV-Vizedirektor Jan Baßler und sein Kollege Christoph Beismann (v.r.) hatten für die Gastgeber des TuS Sulingen neue Fußbälle dabei. Am Gedankenaustausch nahmen der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Miklis, Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann, TuS-Präsident Volker Wall, Stefan Siegel und Ralf Knake von der Sulinger Fußballsparte, der stellvertretende Kreis-Boss Heinz Dumke, Kreisschatzmeister Gerhard Diekhoff und Kreisvorsitzender Andreas Henze (v.l.). teil. - Foto: ck

Sulingen - 572 von knapp 1900 Mitgliedern des TuS Sulingen spielen Fußball – in 24 Mannschaften mit dem frisch gebackenen Oberligisten als Zugpferd. Eine starke Jugend mit den Landesliga-A-Junioren als einem der höherklassigsten Vertreter.

„Das alles läuft bei uns ohne Spielgemeinschaften und ohne einen Junioren-Förderverein“, stellte TuS-Präsident Volker Wall während des Besuchs von Spitzenvertretern des Niedersächsischen Fußball-Verbands (NFV) im Sportpark dar. Eindrucksvolle Fakten, die der stellvertretende NFV-Direktor Jan Baßler, NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann und führende Funktionäre des Fußballkreises Diepholz vernahmen. 

Sie saßen in einem der neu geschaffenen Besprechungsräume des nach einer Brandstiftung Ende 2015 fast komplett erneuerten Clubhauses. „Während dieser Phase mussten wir viel improvisieren. Dass unsere Erste während des Wiederaufbaus noch aufgestiegen ist, war schon cool“, räumte Wall bescheiden ein.

Seit einigen Jahren führen die Verbands-Verantwortlichen solche „Vereinsdialoge“, um mehr über die Arbeit an der Basis, aber auch über Sorgen oder eventuelles Verbesserungspotenzial zu erfahren. Aus Sulingen nahmen Baßler und Co. hingegen viel Lob mit: „Die Zusammenarbeit mit dem NFV ist hervorragend“, unterstrich Wall: „Vom Kreis- über den Bezirksverband bis zu den Kollegen in Barsinghausen: Alle verstehen sich als Dienstleister. Ohne diese Arbeit würde hier nichts stattfinden.“ Als jüngstes Beispiel nannte der Club-Chef die unbürokratischen Hilfen beim Zulassungsverfahren des TuS für die Oberliga. Zudem stellten Wall und Spartenleiter Ralf Knake heraus, dass die Staffelleiter Michael Steen auf Kreisebene sowie Thorsten Schuschel im Bezirk stets sehr kooperativ auf Wünsche reagierten.

Stefan Siegel, Finanzvorstand in der Fußball-Abteilung, wusste zudem das Fortbildungs-Angebot zu schätzen: „Was der NFV an Seminaren anbietet, ist schon extrem attraktiv günstig.“

Für Baßler war das nichts Neues. „Wir haben die Gebühren schon angepasst“, verriet der Vize-Direktor, der wie seine Mitarbeiter zuvor ein reges „Qualifizierungs-Hopping“ aus benachbarten Bundesländern registriert hatte.

Kritisch merkten die TuS-Macher die vielen verschiedenen Spielfeldgrößen für Siebener- und Neuner-Mannschaften im Jugendbereich an. „Sie sind für manche Vereine, die nicht über verschiebbare Tore verfügen, nicht praktikabel“, verdeutlichte Knake. Auf Winsmanns Nachfrage zum Stand des Futsals bedauerte der Fußballkreis-Vorsitzende Andreas Henze, dass „dieses Pferd falsch aufgezäumt wurde: Man hat Futsal in der Halle eingeführt, ohne vorher ausreichend Trainer und Schiedsrichter ausgebildet zu haben. Wer soll denn dann den Kids Futsal vermitteln?“

Winsmann bat um Geduld bei diesem Thema der neuen Form von Hallenfußball. Die Entwicklung zeige, dass A-Jugendliche Futsal schon besser verinnerlicht hätten als C-Jugendliche. Insgesamt zeigte sich der NFV-Vizepräsident und Bezirksvorsitzende zufrieden mit dem Termin: „Aber mit diesem Verein tauschen wir uns ohnehin gern aus. Er ist liquide und leistet gute Arbeit.“ - ck

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