Fußball-Bremen-Ligist überzeugt bei norddeutschen Futsal-Meisterschaften

Brinkum sensationell Dritter

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Jubelnde Brinkumer: Trainer Kristian Arambasic (hinten v.l.), Jannik Bender, Adrian Felis, Lars Tyca, Co-Trainer Jörg Bender, Co-Trainer Jörg Böttcher sowie (vorn von links) Marcel Brendel, Kevin Gibek, Artur Dektjarenko, Marcel Dörgeloh, Jens Klusmeyer und Dimitri Koroshun.

Brinkum - Riesenerfolg für die Fußballer von Bremen-Ligist Brinkumer SV: Die Mannschaft von Trainer Kristian Arambasic belegte bei ihrer Premiere bei den norddeutschen Futsal-Meisterschaften am Sonnabend in Winsen/Luhe auf Anhieb den dritten Platz. „Eine Leistung, auf die die Jungs stolz sein können. Am Ende lagen nur die Profimannschaften vom FC St. Pauli und den Hamburg Panthers vor uns“, freute sich Brinkums Co-Trainer Jörg Bender.

Insgesamt neun Mannschaften aus Norddeutschland gingen zunächst in drei Dreiergruppen an den Start. Im ersten Spiel besiegten die Brinkumer Türkspor Kiel glatt mit 4:0, mussten dann allerdings gegen den späteren Sieger vom FC St. Pauli eine 0:4-Niederlage einstecken. Dennoch reichte es für Gruppenplatz zwei und dem Vorstoß in die Zwischenrunde.

Dort wusste sich der Brinkumer SV dann noch einmal zu steigern. Zunächst besiegte der Bremer Vertreter das Team von Wankendorf aus Schleswig-Holstein mit 3:1, ehe sich die Mannschaft anschließend von Dauerrivale SV Werder Bremen mit 2:2 trennte. Da Werder gegen Wankendorf noch höher gewann, zog Brinkum als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein.

In diesem Spiel war dann allerdings Endstation. Denn die Brinkumer mussten gegen die Hamburg Panthers, amtierender deutscher Meister und UEFA-Cup-Teilnehmer, ran. „Das ist eine reine Profitruppe. Wie die den Ball manchmal aufs Tor schießen, das ist schon Wahnsinn, eine ganz andere Welt“, sagte Bender. Dennoch hielten sich die Brinkumer wacker, verlangten dem Favoriten alles ab. Doch am Ende reichten die Tore von Marcel Dörgeloh und Artur Dektjarenko nicht: Brinkum verlor mit 2:4. „Doch allein schon der Einzug ins Spiel um Platz drei war für uns eine kleine Sensation“, strahlte Bender.

Der dritte Rang wurde schließlich nur im Sechs-Meter-Schießen ausgespielt. Gegner: Mal wieder Werder Bremen. Die Brinkumer behielten die Nerven, trafen durch Marcel Brendel, Dektjarenko und Dörgeloh zum 3:1-Sieg. Damit war der dritte Platz perfekt. Großen Anteil am Erfolg hatte Brinkums Gastspieler Jens Klusmeyer vom TSV Heiligenrode. Der Keeper hielt bravourös. „Er hat das hervorragend gemacht und uns im Sechs-Meter-Schießen den Hintern gerettet“, freute sich Brinkums Co-Trainer Bender über die Leistung des Torwarts.

Glücklich und stolz nahm der Bremen-Ligist dann den Pokal für Rang drei in Empfang. Aber auch total erschöpft. „Wenn du fünf Mal 20 Minuten spielst, bist du einfach platt. Die Jungs konnten kaum noch laufen“, räumte Bender ein: „Sie haben das als reine Fußballmannschaft aber richtig klasse gemacht und den Bremer Verband bei diesen norddeutschen Titelkämpfen bestens vertreten.“

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