TuS Sulingen heute nach Hameln – und Brinkmann weiß: „Die Jungs gehen ans Limit“

Das Funkeln in den Augen

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Zweikämpfe gewinnen – darauf kommt es heute Abend für Pierre Neuse (li.) und den TuS Sulingen an. ·

Sulingen - Erst die Punkte, dann die Party – und das in bester Laune. So hat sich Walter Brinkmann den heutigen Abend vorgestellt. Dafür muss Fußball-Landesligist TuS Sulingen aber zunächst einmal sein Auswärtsspiel (19.00 Uhr) beim HSC BW Tündern erfolgreich bestreiten, um nicht anschließend mit langen Gesichtern den 30.

Geburtstag von Ex-Spieler Sascha Jäger zu feiern. Und der Sulinger Trainer ist auch sehr zuversichtlich: „Hameln muss eine Topleistung abrufen, um uns zu schlagen.“

Seine Zuversicht zieht Brinkmann zum einen daraus, dass die Sulinger bis auf den verletzten Thorolf Meyer alle Spieler zur Verfügung haben. „Das hatte ich in dieser Saison noch nie. Wir haben eine Top-mannschaft zusammen“, freut sich Brinkmann, der dadurch auch taktisch wieder verschiedene Variationsmöglichkeiten hat. Zum anderen hat er bei seinen Spielern das gewisse Funkeln in den Augen ausgemacht. „Nach dem zuletzt etwas enttäuschenden 1:1 gegen Alfeld wollen die

Jungs jetzt eine Schippe drauflegen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft eine Topleistung abruft. Sie wird ans Limit gehen.“

Das Hinspiel hatten die Sulinger daheim mit 2:0 gewonnen. „Das wäre auch für das Rückspiel mein Wunschergebnis“, meint Brinkmann, der sich auf das „Duell auf Augenhöhe“ mit Hameln freut. Und der Sieger der Partie setzt sich erstmal im oberen Tabellendrittel fest. Sulingen ist derzeit Sechster, Hameln Siebter. „Unsere Orientierung geht Richtung Platz fünf“, sagt Brinkmann. Viel weiter nach oben würde es für seine Mannschaft zwar nicht gehen, doch als Aufsteiger sich dort zu etablieren, wäre bereits ein Riesenerfolg. Daher sei ein Sieg in Hameln jetzt besonders wichtig. Denn bei einer Niederlage kann es auch schnell mal „wieder nach unten gehen“, weiß Brinkmann.

Auf dem Flutlichtplatz in Hameln wird auch trainiert. Und daher soll das Geläuf ziemlich ramponiert sein, hat sich der Sulinger Trainer berichten lassen. Kombinationsfußball dürfte daher schwierig werden. „Dann müssen wir eben die anderen Tugenden reinwerfen, vor allem die zweiten Bälle holen“, fordert Brinkmann.

Zudem setzt der TuS-Coach auf die Flexibilität seiner Mannschaft: „Mal müsse wir das Spiel machen, mit Offensivpressing Druck ausüben, dann aber auch müssen wir uns wieder fallen lassen, den Gegner rauslocken. Ich denke, das können wir ganz gut.“

Während der TuS Sulingen in Mehmet Koc (14 Saisontore) seinen Toptorjäger hat, „haben die Hamelner zwei Mehmet Kocs“, schmunzelt Brinkmann. Lukas Kramer (11) und Edward Urich (10) heißen die beiden Angreifer, die in schöner Regelmäßigkeit von Mittelfeldmotor und Kapitän Tim Piontek in Szene gesetzt werden. „Diese drei Spieler bestimmen bei Hameln den Rhythmus“, warnt Brinkmann. · flü

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