Landesligist nutzt in Hannover seine Chancen nicht – 0:1

Für Wetschen lag mehr drin

Ärgerten sich über das 0:1: Wetschens Coach Oliver Marcordes und sein Co-Trainer Sascha Hegerfeld (l.).
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Ärgerten sich über das 0:1: Wetschens Coach Oliver Marcordes und sein Co-Trainer Sascha Hegerfeld (l.).

Hannover – Dritte Niederlage im zehnten Spiel: Fußball-Landesligist TSV Wetschen unterlag am Sonntag vor 150 Zuschauern in der Nordgruppe beim OSV Hannover mit 0:1 (0:0). „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, denn hier dürfen wir nicht verlieren“, unterstrich Wetschens Trainer Oliver Marcordes. Eines ärgerte den B-Lizenz-Inhaber: „Wir müssen konsequenter nach vorn spielen. Das Kurzpassspiel fehlte mir. Außerdem hat der letzte Wille mir heute gefehlt.“

Bei schlechten Platzverhältnissen erarbeitete sich der Tabellendritte die besseren Chancen, nutzte diese aber nicht. Nach einem langen Ball von Ricardo Tenti war Stürmer Moritz Raskopp bereits an OSV-Torwart Francesco Rizzo vorbei, schoss den Ball allerdings aus spitzem Winkel ans Außennetz (22.). Auf der anderen Seite hatten die Wetscher Glück, als Aron Gebreslasie den Ball nach einer Linkshereingabe von Ferdinand Schwenger freistehend neben den Pfosten köpfte (31.).

Kurz vor der Pause hätte Christoph Hainke nach einer Rechtshereingabe von Torge Rittmeyer eigentlich aus fünf Metern das 1:0 (45.) erzielen müssen, doch er brachte den Ball nicht an Rizzo vorbei. „Der muss einfach hängen“, monierte Marcordes. Hainke wartet weiterhin auf sein erstes Tor in der Landesliga.

Nach dem Wechsel schlug Sören Sandmann das Leder nach einer Ecke nicht weit genug weg. Francesco Rizzo bediente am zweiten Pfosten den freistehenden Finn-Louis Kiszka, der mit dem Fuß das 1:0 (49.) für die Heimmannschaft markierte.

Der Wetscher Coach reagierte, brachte in Ramiz Pasiov und Hinnerk Mittendorf zwei frische Offensivkräfte. Sie machten vorn Alarm. Die Gäste, die die Hinbegegnung mit 3:1 gewonnen hatten, besaßen noch eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einer Freistoß-Flanke von Mannschaftskapitän Sandmann köpfte Tenti die „Pille“ freistehend neben das leere Tor (67.). „Hier war mehr drin“, seufzte Marcordes. Der 40-Jährige richtete den Blick sofort nach vorn: „Jetzt kommen drei Heimspiele, da müssen wir Punkte holen.“ Er will mit der Mannschaft unbedingt die Meisterrunde erreichen. Zuhause hat der TSV Wetschen bislang alle Spiele gewonnen.  

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