Fünf Mittelstrecken-Starts, fünf Mal Erster / Andreas Oberschilp und Janina Heyn Gesamtsieger im Halbmarathon

Sean Hahnefeldt mit blitzsauberer Serien-Bilanz

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Der Mann mit der grünen Mütze hatte die weiteste Anreise – und gewann: Cedric Schramm (links) siegte im Halbmarathon. Andreas Oberschilp (rechts, hier vor Oliver Sebrantke) gewann allerdings die Gesamtwertung.

Syke - Das nennt man wohl ein „internationales Starterfeld“: Beim 34. Countrylauf Syke-Weyhe-Syke gewann der Franzose Cedric Schramm am Sonntag den Halbmarathon. Und bei den Frauen lief eine Lettin ganz vorn mit: Liene Puke aus Lettland kam auf den vierten Platz. Mit der Gesamtwertung des Cross-Fünfers hatten die beiden weitgereisten Gäste allerdings nichts zu tun. Im Männer-Halbmarathon reichte Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord zum Ende ein zweiter Platz hinter Schramm zum Seriensieg, bei den Frauen gewann Janina Heyn von den Buntentor Roadrunners die Gesamtwertung über diese Distanz.

Die 5900-Meter-Mittelstrecke beendete Sean Hahnefeldt mit dem fünften Triumph im fünften Start, so dass am Gesamterfolg des Otterndorfers ebenso kein Weg vorbei führte wie am ersten Platz von Carola Vömel (LGK Verden) in der Endabrechnung.

Insgesamt waren am Sonntag 173 Athleten auf die Langstrecke gegangen, 54 nahmen die 5900 Meter in Angriff. „Das entspricht ungefähr unseren Zahlen aus den Vorjahren“, berichtete Dirk Dahme vom Organisationsteam des Weyher Lauftreffs. Aufgrund dieses Andrangs gingen die Starts jeweils zehn Minuten später als geplant über die Bühne. „Aber es gab viel Lob. Und viele Läufer haben sich gefreut, dass sie jetzt endlich mal die Strecke genießen konnten“, schilderte Dahme. Denn diesmal beeinträchtigten weder Schnee noch Eis das Fortkommen auf den Wald- und Feldwegen. „Wir hatten Glück mit dem Wetter“, stellte Dahme klar: „Am Samstag hat es zwar in Strömen geregnet, aber tags darauf während des Rennens blieb es trocken.“ Der Boden war zwar trotzdem noch teils tief und schwer, aber die Aktiven kamen damit gut zurecht: „Es gab keine Verletzungen – alles lief reibungslos.“

Zunächst musste Dahme allerdings die Stirn runzeln, als er Schramms Anmeldedaten eingab: Ein Franzose findet sich im Waldstadion eben nicht alle Tage. Aber er war gut zu erkennen – „an seiner grünen Nikolaus-Mütze, die er vom Start bis im Ziel auf dem Kopf hatte“, verdeutlichte Dahme schmunzelnd.

Natürlich gab es aber auch viele alte Bekannte. Etwa Oliver Sebrantke, der nach einer kurzen Zwangspause zum Abschluss der Laufserie wieder an den Start ging. Zwar spürte der Mann vom LC Hansa Stuhr noch seinen Muskelfaserriss, aber das hielt ihn nicht davon ab, nach 5900 Metern als Dritter über die Ziellinie zu rennen. „Nicht mit Doping – nur mit einer Schmerztablette“, beschwichtigte der 38-Jährige. „Oliver hat das richtig gut gemacht“, urteilte Organisator Dahme am Rand der Strecke: „Platz drei trotz dieses Handicaps – Respekt.“ Zudem verhalf Sebrantke dem LC Hansa in der Teamwertung: Er sowie Sebastian Kohlwes und Philipp Fahrenholz setzten sich gegen die Roadrunners durch.

Zum Ende dieser Serie dankten die Sportler einigen Helfern des Weyher Lauftreffs, die teils schon seit Jahrzehnten für eine reibungslose Umsetzung dieser Cross-Events sorgen: Hans-Heinrich Reinecke freute sich über einen voll gepackten Präsentkorb aus Händen der Roadrunners. „Fuchsi“ wird nach 33 Jahren künftig kürzertreten, „dem Crosslauf und uns aber erhalten bleiben“, kündigte Dahme an. Guido Weckes hörte hingegen auf – er bekam zum Abschied ein „Flüssig-Geschenk“. Blumen gab es für Gudrun Wittmershaus und Gerda Friedenreich, die guten Seelen bei der Versorgung der Sportler im Ziel.

ck

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