Bremer Fußball-Landesligist SC Weyhe stellt sechs Neuzugänge vor / De Boer ein Hoffnungsträger

Fünf junge Wilde und ein Knipser

Weyhe - Von Arne FlüggeNach der Saison ist vor der Saison. So hält’s auch der SC Weyhe. In der abgelaufenen Spielzeit nur knapp dem Abstieg entronnen, laufen beim Bremer Fußball-Landesligisten die Vorbereitungen auf die neue Saison, die wesentlich besser werden soll, auf Hochtouren. Oben angreifen, lautet das Ziel. Gestern Abend stellten die Weyher gleich sechs Neuzugänge vor. Dabei setzt der Club vor allem auf die Jugend, aber auch auf einen Schuss Erfahrung.

Jan de Boer

Ein Torjäger kehrt heim. Zu Oberliga-Zeiten kickte der Stürmer für den SC Weyhe, kommt jetzt vom Bremen-Ligisten Bremer SV. Der 34-Jährige ist ein erfahrener Mittelstürmer, eiskalt vor dem Tor. „Jan weiß, wo das Tor steht“, sagt Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst: „Er ist ein echter Knipser.“ De Boer hat sich zum Ziel gesetzt, seine Erfahrung gerade an die jungen Spieler weiterzugeben. „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und will so viele Tore wie möglich schießen, damit wir unsere Ziele erreichen“, erklärt der Angreifer selbstbewusst.

Basti Steyer

Der Mittelfeldspieler kommt ebenfalls vom Bremer SV. Seine fußballerischen Wurzeln aber hat auch er in Weyhe, wo der heute 21-Jährige in der Jugend spielte. Lieblingsposition: die Zehn. Steyer soll dem Weyher Mittelfeld die besonderen Momente geben. „Er ist technisch versiert, ein sehr intelligenter Spieler, der den tödlichen Pass spielen kann“, beschreibt Habighorst den Spielmacher, der zudem sehr zweikampfstark ist. Das Konzept von Trainer Dirk Pistol und Assistent Habighorst „hat mich überzeugt. Außerdem sehe ich in Weyhe für mich sportlich die größeren Perspektiven“, sagt Steyer: „Ich habe mich beim Bremer SV sicherlich weiterentwickelt und denke, dass ich der Mannschaft damit weiterhelfen kann.“

Niklas Gräser

Der 18-Jährige kommt aus der A-Jugend des Brinkumer SV, spielte früher aber schon einmal für die Weyher. Gräser ist eine Alternative fürs Mittelfeld. „Er ist sehr ballsicher. Was wir bislang von ihm gesehen haben, hat uns gut gefallen“, beschreibt Weyhes Co-Trainer Habighorst die ersten Eindrücke vom talentierten Mittelfeldspieler.

Florian Richter

Bereits in der abgelaufenen Saison hat der 19-Jährige schon häufiger in der ersten Weyhe Mannschaft ausgeholfen und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Er ist im defensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch in der Vierer-Abwehrkette spielen. Habighorst bezeichnet Richter als „sehr schnell und zweikampfstark“. Richter will in seinem ersten Jahr bei den Senioren „gleich alles geben, sehen, wo ich stehe und Erfahrung sammeln. Und es wäre schön, wenn am Ende der Aufstieg steht.“

Georg Tylla

Ebenfalls ein Eigengewächs. Der 19-jährige kommt aus der A-Jugend des SC Weyhe hoch, hat in der vergangenen Saison aber ebenfalls schon Seniorenluft geschnuppert. Ein Innenverteidiger, der auch auf der Sechserposition im defensiven Mittelfeld spielen kann. „Georg ist sehr dynamisch und kopfballstark“, zeigt Habighorst die Stärken des Youngsters auf. Der will in der kommenden Saison „weiter Gas geben, Gas geben, das Team unterstützen und meine Fähigkeiten einbringen“.

Nico Eggers

Der Dritte im Bunde, der aus der eigenen A-Jugend zum Landesliga-Kader des SC Weyhe stößt. „Nico kann auf beiden Außenpositionen in der Viererkette spielen“, sagt Habighorst. Neben seiner Zweikampfstärke überzeugt der 18-Jährige vor allem mit seiner Dynamik. Habighorst: „Er hat den Drang, immer wieder nach vorn zu marschieren.“ Eggers hofft freilich darauf, „dass ich viele Spielanteile bekomme“. Wichtig ist ihm zudem, die eigene Unbekümmertheit in die Waagschale zu werfen. „Wir haben viele junge Spieler. Und diesen jungen, wilden Ehrgeiz wollen wir ins Team einbringen“, sagt er.

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