Führungsspieler verlässt Sulingen im Winter

Schoof geht aus Solidarität

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Torben Schoof

Sulingen - „Mein Entschluss steht fest“, sagt Torben Schoof. Der Innenverteidiger, Leistungsträger und Führungsspieler wird den Fußball-Bezirksligisten FC Sulingen nach sechseinhalb Jahren verlassen. Und dass der 34-Jährige seinen Dienst bereits jetzt zur Winterpause quittiert, lässt vermuten, dass er dies aus Solidarität zu Trainer Dirk Meyer tut, dessen Vertrag im Sommer vom Club überraschend nicht verlängert wird und der am Sonntag letztmalig auf der FC-Bank sitzen wird.

Schoof hat FC-Präsident Lars Grunert bereits informiert und macht aus seinem Herzen auch keine Mördergrube. „Das Ding mit Dirk war für mich nicht akzeptabel, und ich kann es auch nicht nachvollziehen“, sagt der Fußballer, der im Sommer 2008 vom TV Neuenkirchen in die Sulestadt gewechselt war. Seit Meyers Amtsantritt als FC-Trainer am 10. Oktober 2010 „sind wir auch richtige Freunde geworden“, erklärt Schoof.

Was er zudem nicht verstanden hat, ist, dass die Mannschaft seitens des Vorstandes im Vorfeld nicht in Kenntnis gesetzt worden war, dass der Club nicht mehr mit Meyer plant. Das sei „nicht fair“ gegenüber dem Team gewesen, so Schoof. Er vermutet: „Hätten sie uns informiert, wäre es für den Vorstand schwer gewesen, diese Entscheidung durchzudrücken.“

Als zweiten Grund für seinen Rückzug nennt Schoof Beruf und Familie. „Ich habe den Fußball lange vorgezogen, jetzt ist mal die Familie an der Reihe“, sagt er. Das zieht er jetzt um ein halbes Jahr vor. Zudem schreibt der Student im März seine Bachelor-Arbeit: „Da hätte ich ohnehin etwas kürzer treten müssen.“

Ganz will Torben Schoof mit dem Fußball aber nicht aufhören. Der Abwehrspieler wird zurück zum TV Neuenkirchen gehen. „Ich habe immer gesagt: Wenn ich beim FC Sulingen aufhöre, spiele ich noch mal bei meinem Heimatverein.“ Ob in der ersten Mannschaft in der Kreisliga oder der Zweiten, hänge von beruflichen und familiären Verpflichtungen ab.

Somit ist das Heimspiel am Sonntag gegen die SG Hoya nicht nur für Trainer Dirk Meyer, sondern auch für Torben Schoof ein Abschiedsspiel. „Es wird mir nach so vielen Jahren schwerfallen, klar“, räumt der Verteidiger ein, „wir haben ein tolles Team, ich hatte eine tolle Zeit. Er war keine Entscheidung gegen die Mannschaft.“ Sondern eine für seinen Kumpel Dirk Meyer.

flü

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