Schwarmer Lokalmatador Dritter im M*-Springen / „Startplätze schnell vergriffen“

Friemel fehlt nur eine Sekunde

Günther Friemel vom RRV Schwarme holte auf Catlana Rang drei im M*-Springen mit Stechen. Zwei Siege gab es mit Nachwuchspferden.
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Günther Friemel vom RRV Schwarme holte auf Catlana Rang drei im M*-Springen mit Stechen. Zwei Siege gab es mit Nachwuchspferden.

Schwarme – Einen dritten Heimsieg hätte Günther Friemel vom RRV Schwarme jeder gegönnt. Alle Stangen blieben bei dem Springreiter und seiner Stute Catlana im M*-Springen mit Stechen auch liegen, nur die Zeit, die reichte um einen Wimpernschlag nicht. Ein spannendes Finale setzte jetzt den Schlusspunkt hinter die Turniertage beim RRV Schwarme. Insgesamt standen 22 Prüfungen auf dem Programm.

30 Teilnehmer hatten sich in die Starterliste für das abschließende M*-Springen eingetragen. Sieben Paare beendeten den Parcours fehlerfrei und qualifizierten sich damit für das Stechen. Die schnellste fehlerfreie Runde im Finale absolvierte Oliver Ross vom RV Aller-Weser auf Quinta de Lago. Die beiden hatten bereits ein erstes M*-Springen am Samstag für sich entschieden. Rang zwei sicherte sich seine Vereinskollegin Hedda Roggenbuck auf Asti. Mit 1,01 Sekunden Abstand auf den Sieger holte Günther Friemel auf Catlana Rang drei.

In der Dressur waren Prüfungen bis zur Klasse L ausgeschrieben. In der auf Trense gerittenen Prüfung setzte sich Anne Fahrenholz vom RV Heiligenfelde auf dem Hannoveraner Sallito an die Spitze. Hilke Nadolny vom RV Heiligenrode wurde auf Creamy Surprise H Zweite.

Los ging es am Freitag mit Prüfungen für junge Pferde. „Da waren gute Runden dabei“, freut sich Vereinssprecherin Kendra Peters. Gleich doppelt trug sich Günther Friemel vom RRV Schwarme mit seinen Nachwuchsspringpferden in die Siegerlisten ein. Auf dem fünfjährigen Holsteiner Chuck gewann er die Springpferdeprüfung Klasse A**. Mit dem vierjährigen Calido I-Sohn Chupa fresh siegte Günther Friemel in der A*-Springpferdeprüfung. Mit einem fast „sehr gut“ (8,7) holten die beiden zudem die höchste Wertnote bei den Jungpferden.

Mit 1 200 Nennungen für 22 Prüfungen und Sport auf zwei Plätzen gehörte das Turnier in Schwarme sportlich eher zu den größeren in diesem Jahr. „Wir haben hin und her überlegt, ob wir Prüfungen parallel auf zwei Plätzen laufen lassen, haben uns dann aber dafür entschieden“, berichtet Kendra Peters. „So haben wir Spring- und Dressurreiter glücklich gemacht.“

Ursprünglich sollte das Turnier schon im Juli stattfinden. „Das Turnier zu verschieben, war die richtige Entscheidung“, stellt Kendra Peters fest. Jetzt gab es zwar auch noch Auflagen wegen der Corona-Pandemie. „Aber die Veranstaltung kommt einem richtigen Turnier schon sehr nahe“, freut sich die Vereinssprecherin. Sogar eine begrenzte Anzahl an Zuschauern war erlaubt.

Alle seien froh, dass der Turniersport wieder losgehe. „Die Startplätze waren extrem schnell vergriffen“, erklärt die Vereinssprecherin. „Wir sind als Veranstalter sehr zufrieden“, resümiert Kendra Peters. „Auch wenn uns am Freitag Regen in unerwarteten Mengen überrascht hat“, schiebt sie schmunzelnd hinterher.

Von Sonja Rohlfing

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