Schwierking, Schilling und Imbula nach Wetschen

Freigabe in der letzten Sekunde

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Wetschen - Von Arne Flügge. Es war ein zähes Ringen – und buchstäblich in letzter Sekunde gab es doch noch eine Einigung. Um 20.46 Uhr vermeldete der TSV Wetschen am Abend die Verpflichtung von drei Spielern, deren Transfer noch in dieser Winterpause zu scheitern gedroht hatte. Ab sofort verlassen Phil Schwierking, Rouven Schilling und Jessy-Yohan-Mieux Imbula den Fußball-Bezirksligisten BSV Rehden II und schließen sich dem Landesligisten TSV Wetschen an. Eine Geschichte mit ganz besonderem Hintergrund.

Alle drei Spieler hatten sich Ende Dezember in Rehden abgemeldet und trainieren seither bereits in Wetschen. Dem mündlich geäußerten Wunsch der Kicker nach einer Freigabe wurde zunächst nicht entsprochen, alles deutete darauf hin, dass die Spieler erst im Sommer nach Wetschen wechseln dürfen.

Doch dann ging Dienstagabend plötzlich alles ganz schnell. Die Telefondrähte zwischen den Clubs liefen kurz vor Transferschluss (18.00 Uhr) heiß. Noch vor der Deadline wurden die drei Fußballer mit dem Vermerk, zum TSV Wetschen wechseln zu wollen, bei DFB.net eingestellt. Damit war die Anfrage offiziell und die Verpflichtungen auch noch nach 18.00 Uhr möglich.

BSV-Sportvorstand Michael Weinberg (im Telefonkontakt mit Boss Friedrich Schilling, der auf Dienstreise ist) sowie Wetschens Spartenleiter Bernd Gildehaus und der neue Trainer Thomas Otte nahmen daraufhin in Rehden die Verhandlungen auf, um die Wechselmodalitäten zu klären. Schließlich der Vollzug. Über Inhalte der gefundenen Lösung wurde Stillschweigen vereinbart. Fakt ist: Schwierking, Schilling und Imbula dürfen sofort zum TSV Wetschen.

„Wir sind froh und glücklich, dass wir die drei Spieler für uns gewinnen konnten und dass die Gespräche positiv verlaufen sind“, sagte Gildehaus: „Ich denke sie werden uns helfen können, dass wir in der Rückründe der Landesliga eine ordentliche Rolle spielen können.“

Rehdens Sportvorstand Michael Weinberg sprach ebenfalls von sachlichen Verhandlungen. „Auf der einen Seite wollten wir den Jungs den Versuch, in der Landesliga Fuß zu fassen, nicht verbauen. Außerdem wohnen Rouven Schilling und Phil Schwierking in Rehden“, erklärte der 34-Jährige. Und man wolle sich auch in Zukunft in die Augen schauen können.

Wie die weitere personelle Entwicklung bei der zweiten Rehdener Mannschaft aussieht und wer dort neuer Trainer wird, werde sich in Kürze entscheiden, so Weinberg. Die Gespräche laufen jetzt an.

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