Sprinterin träumt vom 200-m-Finale

Freese fiebert WM-Start entgegen

Kreis-Diepholz - Von Arne FlüggeBARCELONA · Endlich, seit gestern Abend hat Anna-Lena Freese ihr Handy wieder. Es war daheim verschütt gegangen. Ihr Trainer hat es dem Sprint-Ass nun nach Barcelona nachgebracht. Dort bereitet sich die 18-Jährige seit drei Tagen mit der Nationalmannschaft auf die U 20-Weltmeisterschaften der Leichtathleten vor. Morgen (11.25 Uhr/ Eurosport live) steht für Freese der 200-m-Vorlauf an, für die Afternoon-Session ab 18.30 Uhr ist dann das Halbfinale vorgesehen. „Und das ist mein Ziel“, sagt die junge Athletin vom FTSV Jahn Brinkum selbstbewusst. Wenngleich sie insgeheim noch von etwas mehr träumt: „Das Erreichen des Finales wäre das Größte, was mir passieren könnte.“

In den vergangenen Tagen hat sich Anna-Lena Freese erstmal akklimatisiert. Jetzt darf sie sich mit den Besten der Welt messen. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben schon im Olympiastadion trainiert. Und wenn du dann siehst, wie sich die anderen Athleten der verschiedensten Nationalitäten warmmachen, dann wirst du schon ein bisschen nervös.“

Doch das WM-Feeling ist für Anna-Lena Freese kein Neuland. Im vergangenen Jahr nahm sie an der U 17-Weltmeisterschaft im französischen Lille teil, wurde dort Sechste. „Das war schon der Hammer, obwohl Lille jetzt mit Barcelona nicht zu vergleichen ist. Es ist aber immer eine Ehre, das Nationaltrikot zu tragen, Deutschland bei so einem Wettkampf zu repräsentieren.“

Die Anforderungen an Freese, die neben ihrem Einzelstart über 200 Meter noch Schlussläuferin der deutschen 4x100-Meter-Staffel ist, werden weitaus höher sein. „Doch ich fühle mich gut, bin gesund. Von mir aus kann es losgehen“, fiebert Freese dem Start morgen entgegen.

Schlussläuferin der

4x100-Meter-Staffel

Während sie gestern einen freien Tag hatte („Unser Hotel liegt fast direkt am Strand, da kommt man mal auf andere Gedanken“) beginnt für Anna-Lena heute die intensive Vorbereitung auf den Wettkampf. An die Staffel, deren Vorlauf am Freitag (18.35 Uhr) geplant ist, verschwendet Freese noch keine Gedanken. „Ich bin jetzt erstmal nur auf die 200 Meter fokussiert. Alles andere kommt später. Wichtig ist mir auch, dass ich eine Zeit laufe, mit der ich zufrieden bin.“

Und wenn’s dann mit den großen Zielen klappt, wird wie immer gleich zu Hause angerufen. Das Handy ist ja wieder da . . .

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