Frauen glückt der Durchmarsch in die Landesliga / Gestern 4:1 gegen Havelse II

Heiligenfelder Hochgefühle

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Anica Lüdecke (re.) war die Heiligenfelder Taktgeberin im Mittelfeld und bereitete zwei Treffer vor.

Heiligenfelde - Von Gerd Töbelmann. Am Ende dachten die Ersatzspielerinnen sogar noch ganz praktisch und nahmen ihrem Trainer Kim Neubert das Handy ab. Wenig später gab es kein Halten mehr, musste sich der Coach der Fußball-Frauen des SV Heiligenfelde einer kräftigen Sektdusche unterziehen. Der Anlass war aber auch entsprechend, denn durch das gestrige 4:1 (1:1) vor 200 Zuschauern auf eigenem Platz im Relegationsmatch gegen den TSV Havelse II glückte dem Bezirksliga-Vize nach dem letztjährigen Bezirksliga-Aufstieg nun der Durchmarsch in die Landesliga.

Nach dem 3:1 vom Mittwoch vor einer Woche in Hemmingen gewann der SVH damit mit sechs Punkten souverän die Relegation und darf sich nun in der Landesliga auf Kreisderbys gegen den TuS Sulingen freuen. Vom Team aus dem Südkreis werden sich Nina Obst und Lena Tasto dem Neubert-Team anschließen. Vom Bezirksliga-Absteiger Seckenhausen wagt Sarah Hagedorn den Sprung zum SVH in die Landesliga.

„Ich denke, dass wir in der Landesliga durchaus mithalten können. Wir wollen jedenfalls so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen“, sagte Neubert, der gestern jedoch erst einmal stolz auf seine Mädels war: „Wir haben es echt verdient, weil wir beide Spiele gewonnen haben. Heute waren wir erst tierisch nervös, haben das aber schnell abgelegt.“

In den ersten Minuten lähmte der Aufstiegsdruck offenbar die Aktionen der Gastgeberinnen. Bereits in der achten Minute traf Vanessa Meibom aus dem Gewühl heraus zum 1:0 der Gäste, die nun in die Bezirksliga absteigen müssen.

Doch Heiligenfelde kam zurück. Auch weil Torjägerin Anika Wilms vor dem Match erfolgreich fitgemacht worden war. „Dank an den Physio. Da waren wohl die richtigen Griffe dabei. Erst dachte ich, dass ich nach meiner Knieverletzung nur zehn Minuten würde spielen können. Aber es ging dann doch länger“, strahlte die schnelle, 18 Jahre alte Stürmerin. Und das war gut so, denn in der 35. Minute war Wilms nach Steilpass der starken Anica Lüdecke mit dem 1:1 zur Stelle – ein Remis hätte schon zum Aufstieg gereicht.

Doch das Neubert-Team wollte mehr. Nach dem 2:1 von Milena Köitsch (56./aus 13 Metern) und dem 3:1 durch Wilms (60./mit der Pike) lief nur noch Neubert aufstiegsungläubig an der Seitenlinie auf und ab. Seine Ersatzspielerinnen hatten da schon längst den Sekt in die Ausgangsposition gebracht. Erst nach dem 4:1 (80.) durch die eingewechselte Marielle Kruse war auch Neuberts Skepsis verflogen und schlug wenig später gar in Euphorie um.

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