Für die Frauen der HSG Barnstorf/Diepholz geht’s um Landesliga-Verbleib / Sonntag Heimspiel

Klostermann: „Wir müssen eine Schippe drauflegen“

Das sind die Neuzugänge beim Frauen-Landesliga-Aufsteiger HSG Barnstorf/Diepholz (v.l.): Stefanie Schädler, Madeleine Kröger, Lea Politzky und Jessica Michel.
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Das sind die Neuzugänge beim Frauen-Landesliga-Aufsteiger HSG Barnstorf/Diepholz (v.l.): Stefanie Schädler, Madeleine Kröger, Lea Politzky und Jessica Michel.

Barnstorf - Ein Krimi mit Happy End war der letzte Spieltag in der Weser-Ems-Liga. Im Fernduell mit SW Osterfeine konnten die Handballerinnen der HSG Barnstorf/Diepholz in einem wahren Herzschlagfinale den Konkurrenten noch abfangen und sich dadurch den Aufstieg in die Landesliga sichern. Dort geben sie am Sonntag (17 Uhr) in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen Grün-Weiß Mühlen ihr Debüt.

„Der Aufstieg war der Wahnsinn, sehr emotional. Diese Euphorie haben wir in die Vorbereitung auf die neue Saison mitgenommen. Allerdings wissen wir natürlich auch, dass wir nur mit Euphorie den Klassenerhalt nicht schaffen können“, betont Trainer Klaus Klostermann. „Wir müssen eine Schippe drauflegen, auch noch robuster werden.“ Gleich einen ganzen „To-do-Katalog“ hat er angefertigt.

„Im Kopf noch

schneller werden“

„Vorrangig müssen wir im Kopf noch schneller werden. Bei Ballgewinn oder -verlust müssen wir schneller umschalten und wieder neue Aufgaben übernehmen. Da sind wir noch zu träge.“ Zudem wünscht sich der Coach, dass seine Schützlinge mehr Zug zum Tor zeigen und dort die passenden Antworten auf die gegnerische Abwehr finden.

Die Saisonvorbereitung war eine „Berg- und Talfahrt. Gegen Landesligisten aus Westfalen haben wir zwei Spiele verloren, dafür beim „BaDi-Cup“ eine sehr gute Partie gegen den Oberligisten ATSV Habenhausen abgeliefert“, bilanziert Klostermann. Seine Erkenntnis: „Jede Fahrlässigkeit wird sofort bestraft. Daher müssen wir immer auf der Hut sein.“

Personell hat sich bei der HSG einiges getan. Torfrau Anna-Lena Schilling (Hamburg) sowie Jane und Nele Müller (SFN Vechta) verließen den Verein. Dafür sind Laura Oehlmann und Celina Telthörster nach einer Handballpause wieder zurückgekehrt. Vom TuS Wagenfeld schloss sich Madelaine Kröger dem Team an. Zudem rücken einige Talente aus der letztjährigen A-Jugend hoch, die bereits vergangene Saison mehrfach ausgeholfen haben: Torfrau Jessica Michel, Lea Politzky und Stefanie Schädler, die nach einer Knieoperation erst im neuen Jahr ihr Comeback geben wird. Neun Spielerinnen aus dem letztjährigen Erfolgskader sind geblieben.

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