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Franca Büssenschütt (Turnen)

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Kraft, Ausdauer, Koordination und Mut: Franca Büssenschütt besitzt das komplette Paket, um beim Kunstturnen erfolgreich zu sein.

Syke - Von Sonja Rohlfing. Wenn Franca Büssenschütt sich etwas vornimmt, dann bleibt sie dran. Das hat sich ausgezahlt. Die Kunstturnerin der Sportvereinigung Kirchweyhe setzte 2018 erneut Ausrufezeichen. Die 16-Jährige aus Syke verteidigte in der Kür Leistungsklasse (LK) 2 ihren Landesmeistertitel, wurde wieder Bezirksmeisterin und dazu Vizekreismeisterin.

Neben den Einzeltiteln hat Franca Büssenschütt außerdem mit der Mannschaft im Bezirk die Hin- und Rückrunde gewonnen und ist auch Landesmeisterin mit der Mannschaft geworden.

Das Aushängeschild der SV Kirchweyhe ist ein Energiebündel und dabei ehrgeizig und hartnäckig. „Franca hat ganz klar ihr Ziel verfolgt, an die Erfolge vom letzten Jahr anzuknüpfen. Und das hat sie geschafft“, hebt Trainerin Petra Kehlenbeck-Schirmer hervor: „Sie hat dafür hart trainiert.“ Der Einsatz hat sich gelohnt.

„Wenn man viel erreichen will, ist das Training aufwendig“, gibt Franca Büssenschütt zu. Drei- bis viermal die Woche für jeweils zwei bis drei Stunden war sie in der Sporthalle. Da bleibt neben der Schule kaum Zeit für andere Hobbys. „Ich wollte nichts anderes machen als Turnen“, so die 16-Jährige.

Angefangen hatte alles beim Mutter-Kind-Turnen in Barrien. Mit sechs Jahren ging es beim TuS Syke los. Seit 2011 turnt sie bei der SV Kirchweyhe. Ihr Potenzial hat Trainerin Petra Kehlenbeck-Schirmer auch gleich erkannt.

Franca Büssenschütt fühlt sich an allen vier Geräten – Stufenbarren, Sprung, Boden und Schwebebalken – wohl. „Mein Lieblingsgerät ist inzwischen tatsächlich der Balken“, sagt sie und lacht. Für viele Sportler ist er das „Zittergerät“, immerhin ist der Balken nur zehn Zentimeter breit. „Ich hatte anfangs auch Respekt davor, aber das hat sich geändert. Die Elemente darauf fallen mir leicht“, erklärt die Sykerin.

Unfreiwillige Abgänge von dem um die 1,20 Meter hohen Gerät bleiben dennoch nicht aus. Dann heißt es Nerven behalten, konzentriert bleiben und sauber weiterturnen: „Anfangs konnte ich das nicht. Das hat sich aber über die Jahre entwickelt.“ Gute Nerven sind das eine. Die nötige Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit sowie eine Portion Mut das andere, um im Kunstturnen an die Spitze zu kommen.

„Turnen hat mir immer viel bedeutet. Es war ein wichtiger Teil meines Lebens. Dort konnte ich Energie ablassen“, sagt die 16-Jährige. Dass sie in der Vergangenheit spricht, dafür gibt es einen Grund. Die Sykerin arbeitet auf das Wirtschaftsabitur hin und pausiert nun deshalb beim Kunstturnen: „Zurzeit geht die Schule vor.“ Ihre Ziele verfolgt Franca Büssenschütt eben konsequent.

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