Auf Formsuche

Coach Riecken hofft mit Barnstorf bei Achim/Baden auf die Trendwende

Muss sich nach vier Pleiten in Folge auch selbst hinterfragen: Barnstofs Coach Dag Rieken. - Foto: Freese
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Muss sich nach vier Pleiten in Folge auch selbst hinterfragen: Barnstofs Coach Dag Rieken.

Barnstorf - Für die HSG Barnstorf/Diepholz läuft die aktuelle Saison alles andere als rund. Nach fünf absolvierten Partien liegt der Handball-Oberligist nur auf Rang zwölf der Tabelle, hat lediglich das bessere Torverhältnis zum ersten Abstiegsplatz, den momentan noch die SG HC Bremen/Hastedt einnimmt. Insofern muss sich die Mannschaft von Trainer Dag Rieken morgen, wenn sie beim Achten SG Achim/Baden aufläuft (19.00 Uhr), um einiges steigern.

Das ist auch Rieken bewusst. Ein Sieg aus fünf Spielen ist dem Coach eindeutig zu wenig. Die zuletzt vier Niederlagen in Folge wiegen schwer, das Selbstvertrauen der Rieken-Sieben dürfte nach so einer Negativserie am Boden sein. Wie also aus der misslichen Lage herauskommen? „Gute Frage“, sagt Barnstorfs Coach: „Wir dürfen unsere Köpfe jetzt nicht hängen lassen, müssen mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung aus dem Tief herausfinden.“

Gerade die vergangene Heimniederlage gegen den TV Bissendorf-Holte wurmt den Coach: „Sie war total unnötig. Ich habe aber viele Einzelgespräche seitdem geführt. Natürlich ist die Stimmung nach so einem Negativtrend jetzt nicht gerade die beste, aber wir werden jetzt mit Sicherheit nicht in Panik verfallen, sondern weiter hart arbeiten.“

Doch Rieken weiß auch, dass die nächste Aufgabe alles andere als ein Selbstläufer wird. „Auf uns wartet ein starker Gegner. Ich habe Achim/Baden erst kürzlich im Pokal gegen den TV Neerstedt gesehen. Da haben sie eine gute Leistung abgerufen, klar mit 32:18 gewonnen. Achim/Baden verfügt über eine Mannschaft, in der die Mischung zwischen Jung und Alt einfach stimmt. Hinzu kommt, dass sie eine stabile Abwehr besitzen und nach vorne einen schnellen Handball spielen“, lobt Rieken, der morgen ohne seine Spieler Lars von Kamp (Sprunggelenksverletzung), Kevin Heemann (Syndesmoseverletzung), Martin Golenia (Grippe) und Marko Pernar (auf Heimaturlaub in Serbien) auskommen muss.

Insofern stehen die Vorzeichen für eine Trendwende eher schlecht. „Trotz der Schwere der Aufgabe müssen wir versuchen, selbstbewusst aufzutreten. Ich bin zuversichtlich, dass es am Ende klappt und wir wieder in die Spur finden“, betont Rieken. Denn alles andere würde die eh schon herrschende Krise weiter befeueren. 

jdi

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