Florian Scharnitzky stürmt wieder für Diepholz / Behrens begeistert: „Er hat nichts eingebüßt“

Die Heimkehr des Dauerknipsers

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Er ist wieder da: Urgestein Florian Scharnitzky kehrte vom TSV Wetschen zur SG Diepholz zurück.

Kreis-Diepholz - Von Cord Krüger. DiepholzKreis-Diepholz - Von Cord Krüger. Da flitzt er wieder im Diepholzer Dress! Nach drei Jahren beim TSV Wetschen haut sich Florian Scharnitzky ab sofort wieder für die SG Diepholz rein – jenen Club, bei dem der heute 33-Jährige im F-Jugend-Alter das Fußball-Einmaleins erlernt hatte, den er in einem Dutzend Erstherrren-Jahren mit 255 Toren aus der Kreisliga in die Landesliga ballerte, ihn dort hielt – und dem er bis auf das Wetscher Intermezzo nie untreu wurde. Am Samstag berannte der Stürmer im ersten Diepholzer Test dieses Sommers unermüdlich das gegnerische Gehäuse von Vechtas Vize-Kreismeister Arminia Rechterfeld. Ein Tor gelang „Scharne“ zwar nicht, aber „Hauptsache, wir haben gewonnen“, grinste der Ur-Diepholzer nach dem 2:1. Es folgten eine Umarmung mit Trainer Jörg Behrens und ein spontaner Mannschaftsabend – Scharnitzkys Heimkehr verlief ganz nach seinem Geschmack.

„Der Zusammenhalt stimmt, alle sind gut drauf und motiviert“, schildert der Angreifer seine ersten Eindrücke nach einer Woche Vorbereitung. Ihm ist anzumerken, dass er froh ist, aus mehreren Angeboten das seines Heimatvereins gewählt zu haben.

Als TSV-Vorsitzender Klaus Recker vor einigen Wochen den großen Generationen-Umbruch und damit das Aus der erfahrenen Fußballer wie Marcell Katt (nun beim SSV Preußisch Ströhen), Markus Pfannenschmidt und eben Scharnitzky verkündete, war ihm schnell klar, dass er zurück wollte. „So habe ich quasi alles direkt vor der Haustür“, nennt Scharnitzky den größten Vorzug. Was wiederum nicht bedeuten soll, dass der „Knipser“ bequem geworden wäre. „In Wetschen habe ich keine Einheit unter Stefan Müller verpasst“, stellt der sprintstarke Stürmer klar. Das reichte dann aber auch. „Nein, eigene Zusatz-Schichten schiebe ich nicht – dazu bin ich dann doch ein bisschen zu faul…“

Scharnitzky kann es sich erlauben, denn auf den Bundeswehr-Hauptfeldwebel war immer Verlass. Vergangene Saison traf er 14 Mal ins Schwarze, davor waren es sogar 25 Treffer, in seinem ersten Wetscher Jahr gleich 21. Für seine Comeback-Serie in Diepholz hat sich der Offensivmann keine zu beziffernde Zielvorgabe gesetzt: „Ich will nur dazu beitragen, dass Diepholz besser dasteht als in der letzten Saison – aber das wird schon. Der Verein hat sich gut verstärkt.“

Damit meint er bescheidenerweise nicht sich an erster Stelle, sondern Abwehr-Routinier Marc Pallentien (zurück vom TuS WAgenfeld), Nachwuchs-„Zehner“ Mazlum Sünün (von GW Mühlen), Arne Wiechering (TuS St. Hülfe-Heede) und den aus der A-Jugend beförderten Daniel Lemke.

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