Trainer Gashi hakt Regionalliga-Aufstieg für Rehdens A-Junioren fast schon ab

Flaute nach Fehses Ausgleich – 2:2

Verkürzt: Lennart Greifenberg (l.) traf für Rehdens A-Junioren zum Anschluss. Foto: Vogler

Verden – Schon früh mit 0:2 zurückgelegen, sich dann wieder auf 2:2 herangekämpft, am Ende einen Punkt geholt und Platz eins der Fußball-Niedersachsenliga verteidigt – trotzdem sah Drilon Gashi am Mittwochabend in diesem Spiel die Vorentscheidung zur Meisterschaft gefallen: „Jetzt wird es sehr schwer für uns“, urteilte der Trainer des JFV RWD Rehden nach dem 2:2 (1:2) beim Tabellenneunten JFV Verden/Brunsbrock: „Ich denke nicht, dass sich Heeslingen das jetzt noch nehmen lässt.“

Denn besagter JFV A/O Heeslingen, der hinter den Rehdenern mit drei Punkten weniger, aber auch einem Spiel weniger auf Platz zwei lauert, bringt im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg einen entscheidenden Faktor mit in die letzten drei Partien, den Gashi in seinem Team aktuell vermisst: „Heeslingen hat die richtigen Typen im Team, die ganz anders auftreten. Ich habe ganz tolle, sehr talentierte und gut erzogene Jungs – aber sie sind eben noch keine Männer, die den richtigen Spielertypen für so einen Endspurt verkörpern.“

Am Mittwoch in Verden bot der Regionalliga-Nachwuchs laut Gashi eines seiner schlechteren Spiele – „und das ausgerechnet in dieser Phase der Saison“.

Das 0:1 nach gerade mal zwei Minuten musste Torwart Mustafa Gören auf seine Kappe nehmen, als er beim Tor von Felix Wolf nach einem Freistoß laut Gashi „nicht mal in der Nähe des Balls war“. Dem 2:0 durch Malte Kalskis Schuss aus 16 Metern war ein Abwehrfehler mit einem Pass in den Lauf des Gegners vorausgegangen.

Immerhin verkürzten die favorisierten Gäste noch vor der Pause – dank Lennart Greifenberg, der aus 20 Metern einfach mal draufhielt (43.). Drei Minuten nach Wiederanpfiff kam Julian Fehse frei zum Schuss und stellte auf 2:2. Was dann passierte, schockte Gashi fast – denn es passierte nichts: „Wir haben bis auf den einen oder anderen Konter zwar nichts zugelassen, hatten aber bis zur 80. Minute keine richtige Chance mehr. Keiner meiner Spieler hat Normalform erreicht.“

Trotzdem hätte in jener 80. Minute noch das 3:2 fallen müssen, doch erst scheiterte Fehse aus sieben Metern, dann zielte Moritz Raskopp aus acht Metern vorbei. Für Gashi war dies ein Spiegelbild der gesamten Saison: „Wir hatten von Anfang an nicht das Glück auf unserer Seite und brauchen noch immer zu viele Möglichkeiten für ein Tor.“ Verden rettete das 2:2 durch einiges an Zeitspiel über die Ziellinie. „Das fing bei denen schon früh an. Deshalb hätte ich mir auch mehr als zwei Minuten Nachspielzeit gewünscht“, monierte Gashi, um gleich darauf klarzustellen: „Daran lag es nicht, dass wir nicht gewonnen haben.“  ck

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