Fischer vertritt den Brinkumer Innenverteidiger auch Sonntag gegen Werder III

Selbst ohne Heijenga: Herbstmeisterschaft als Ziel

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Potenzieller Startelf-Vertreter für Kai Tönsmeyer: Maximilian Wirth (am Ball) könnte mit Brinkum am Sonntag die Herbstmeisterschaft in der Bremen-Liga feiern.

Brinkum - Satzball für den Brinkumer SV! „Nur noch“ ein Sieg am Sonntag ab 14 Uhr vor eigener Kulisse gegen den SV Werder Bremen III, und der Bremen-Liga-Spitzenreiter hat die Hinrunde mit der Herbstmeisterschaft beendet.

„Klar haben wir darüber in der Kabine gesprochen – und wir wollen diese Herbstmeisterschaft auch unbedingt holen“, unterstreicht Brinkums Trainer Dennis Offermann. „Aber sie dient nur unserer zusätzlichen Motivation – denn kaufen können wir uns dafür gar nichts.“

Nur zu deutlich spüren die Blau-Weißen nämlich den heißen Atem von Verfolger Bremer SV im Nacken, der nur einen Punkt hinter ihnen liegt. Deshalb ahnt Offermann, dass die kleinste Unachtsamkeit reicht: „Nur eine oder zwei Niederlagen bis zum Rest der Saison – und es spricht niemand mehr von einer Herbstmeisterschaft des Brinkumer SV, weil wir am Ende eben nicht mehr Erster wären.“

Doch die Rolle des Gejagten scheint seinem Team nichts auszumachen. Selbst der Ausfall von Schlüsselspielern wie zuletzt Jürgen Heijenga wirft den Tabellenführer nicht um. Ihn vertrat Michel Fischer prima – und auch am Sonntag wird er als Innenverteidiger wieder ran müssen, denn Heijengas Prellung des Wadenbeins erwies sich als Riss des Wadenbein-Köpfchens. Bis zur Winterpause fällt der Abwehrmann aus. Zudem droht der Ausfall von Offensivmann Kai Tönsmeyer, dem eine Oberschenkelzerrung zu schaffen macht. Ihn könnte Maximilan Wirth vertreten – wie Fischer im Sommer aus der A-Jugend des SC Weyhe gekommen und wie er einer der Gewinner der Hinrunde. „Das sind aber bei weitem nicht die Einzigen“, stellt Offermann während einer ersten Hinrunden-Bilanz klar: „Wir haben es geschafft, dass wir auf allen Positionen doppelt und gut besetzt sind.“

Das fängt schon bei den Torhütern an: Beim jüngsten Brinkumer 5:0 in Schwachhausen hatte Mathis Peters wieder den Vorzug vor Niklas Frank bekommen, „weil beide genau auf Augenhöhe sind“, erklärt Offermann das Wechselspiel.

Zudem freut sich der BSV-Coach, „dass sich alle weiterentwickelt haben“. Als Beispiele nennt er Hendrik Stannius, der an der Seite von Jannik Bender gleich in seinem ersten Herren-Jahr zu einer festen Größe in der Doppel-Sechs wurde. Und Kapitän Bender selbst „ist in den letzten Monaten noch mehr zum Führungsspieler geworden“.

In dieser Besetzung wollen die Platzherren gegen Werder III die Herbstmeisterschaft einfahren. „Das ist zwar eine spielerisch starke Mannschaft – aber das liegt uns eher als defensiv orientierte Gegner“, meint Offermann.

ck

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