Fischer geht von Bassum nach Heiligenfelde

Von Bassum nach Heiligenfelde: Trainer Frank Fischer.

Kreis-Diepholz - HEILIGENFELDE/BASSUM (mr) · Er kann offenbar einfach nicht ohne Fußball . . . Frank Fischer, der schon vor geraumer Zeit seinen Ausstieg am Saisonende als Coach des Bezirksligisten TSV Bassum bekanntgegeben hatte, übernimmt in der kommenden Spielzeit den Trainerposten beim Kreisligisten SV Heiligenfelde. Dies bestätigten der 44-Jährige und SVH-Spartenleiter Florian Jamer gestern.

Und beiden war die Vorfreude auf die Zusammenarbeit deutlich anzumerken. „Ich finde die Aufgabe absolut interessant und reizvoll. Hier kann eine Menge wachsen“, urteilt Fischer. Und Jamer ergänzt: „Mit Frank haben wir Glück gehabt, das ist die perfekte Lösung. Er kann unsere junge Mannschaft voranbringen – und ich kann mir keinen Besseren vorstellen.“

Bis zum Saisonende betreut Horst Hickmann, der auch weiterhin die A-Junioren coacht, die „Erste“ des SVH.

Fischer habe nach seiner Abschiedsankündigung in Bassum „nie gesagt, dass ich aufhöre“ – sondern: „Wenn alles passt, kann man drüber reden. Und in Heiligenfelde passt es.“ Nur beim SVH gebe es im Kreisgebiet vier Herrenteams und dementsprechend „eine sehr breite Basis“ mit „vorwiegend jungen Leuten. Hier setzt man, ähnlich wie in Bassum, total auf die Jugend.“

Bei seinem Noch-Club ist der Zeitpunkt für den Absprung „ideal“, wie Fischer urteilt: „Wir haben mit Stephan Stindt einen hervorragenden A-Jugend-Trainer, der übernimmt. Und die Erfahrung in Vilsen hat mich gelehrt, dass ich nicht wieder sieben Jahre bei einem Verein sein muss.“ Fünf Jahre sind’s im Sommer beim TSV Bassum, wo Fischer seit 1974 Mitglied ist und jahrelang Jugendtrainer war. Im Herrenbereich folgten die Stationen Bassum II, Vilsen, TuS Syke, Bassum I – und nun Heiligenfelde.

Fischers Zusage gilt auch im Falle eines Abstiegs, wobei er klar sagt: „Dazu wird’s nicht kommen.“ Jamer sieht’s ähnlich: „Ich bin selbstbewusst genug, zu sagen, dass wir nicht absteigen. Aber die ersten vier Spiele sind sehr wichtig. Wenn da ‘was schiefgeht, haben wir ein dickes Problem.“

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