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Fiona Iken glänzt auf Hof Dierks: Gold für RV Heiligenrode bei Diepholzer Kreismeisterschaft der Voltigierer

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Von: Sonja Rohlfing

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Holten die Medaillen bei der Kreismeisterschaft der Voltigierer: Fiona Rödenbeck (v.l.), Gabriele Rödenbeck, Stefanie Scharf, Fiona Iken, Silvia Nobis und Annkathrin Markert.
Holten die Medaillen bei der Kreismeisterschaft der Voltigierer: Fiona Rödenbeck (v.l.), Gabriele Rödenbeck, Stefanie Scharf, Fiona Iken, Silvia Nobis und Annkathrin Markert. © RV Heiligenrode

Fiona Iken vom RV Heiligenrode eroberte jetzt den obersten Podestplatz bei den Diepholzer Kreismeisterschaften der Voltigierer. Beim Turnier ihres Vereins gewann die Einzelvoltigiererin die Konkurrenz in der Klasse L und sicherte sich damit auf dem Hof Dierks in Stuhr gleichzeitig die Goldmedaille. Stefanie Scharf stellte die Siegerin auf dem Pferd Cassito vor.

Stuhr – Silber ließ sich Fiona Rödenbeck vom RFV Okel auf Cassiopeia umhängen. In der Zirkelmitte stand Gabriele Rödenbeck. Bronze holte Silvia Nobis vom RV Sudwalde. Sie turnte auf Carel an der Longe von Annkathrin Markert.

Auch bei den M-Gruppen freute sich der RV Heiligenrode über einen Heimsieg. Das Team I startete ebenfalls auf Cassito und wurde vorgestellt von Stefanie Scharf. Bei den A-Gruppen gewann das Team Stuhr I auf dem Pferd Romantiko mit Sabrina Brinkmann an der Longe vor den Voltigierern vom RFV Diek-Bassum. Laura Pröstler stellte die Mannschaft auf dem Pferd Culcha-Candela R vor. Trotz guter Leistungen wurden jedoch keine weiteren Kreismeister gekürt.

„Für eine Kreismeisterschaft müssen drei Teams Startbereitschaft erklären, sonst werden keine Titel und Medaillen vergeben“, erläutert Stefanie Scharf. Derzeit hätten einige Teams im Kreis Pferdeprobleme. „Entweder ist das Pferd krank oder sie haben gar kein Pferd, sind auf der Suche oder der Vierbeiner ist noch nicht soweit ausgebildet“, erklärt die Trainerin.

Die Menschen sehnen sich nach Normalität im Alltag.

Turnierleiterin Stefanie Scharf über den guten Zuschauerzuspruch auf dem Hof Dierks, nachdem zuvor viele Veranstaltungen nur unter Corona-Auflagen möglich waren.

Bei den Nachwuchseinzelvoltigierern siegte Saskia Mangels vom PSV Lembruch-Huntetal. Ihre Vereinskollegin Maite Bley holte Rang drei. Beide voltigierten auf Sancho Ray mit Grudrun Wiese-Bley an der Longe. Dazwischen auf Platz zwei schob sich Janne Oestmann vom RV Sudweyhe mit dem Pferd Einfach nur Fred und Jaqueline Clausen als Longenführerin. Die Siege in den Nachwuchswettbewerben für Gruppen gingen an den RFV Okel, den RV Heiligenrode und den RV Sudwalde.

Insgesamt 15 Prüfungen hatte der RV Heiligenrode ausgeschrieben. Knapp 250 Sportler, ihre Pferde und Longenführer waren zu Gast. „Damit hatten wir etwas weniger Nennungen als sonst“, berichtet Stefanie Scharf. Auch bei den Gruppen im benachbarten Bremen oder im Kreis Nienburg laufe nicht alles rund, weiß die Ausbilderin. Bis auf eine Ausnahme habe es wenigstens keine kurzfristigen Absagen gegeben.

„Wir hatten ein schönes, reibungsloses Turnier und viele Zuschauer“, resümiert Stefanie Scharf. „Die Menschen sehnen sich nach Normalität im Alltag“, vermutet die Turnierleiterin als Grund für den guten Besucherzuspruch auf der Anlage. Zwar waren auch im vergangenen Jahr Pferdesportveranstaltungen möglich, damals allerdings nur unter strengen Auflagen mit Hygienekonzept, Anwesenheitsnachweis, Zutrittskontrolle, Maskenpflicht und vielem mehr. Das alles sei nun nicht mehr erforderlich. „Jetzt kommt wieder Normalität in die Turniere. Das ist schön“, betont Stefanie Scharf.

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