Pauli pariert drei Siebenmeter

Finn Richter langt neunmal zu: Barnstorf II mit souveränem 34:24

Von der Grüppenbührener Verteidigung meist nicht zu halten: Barnstorfs Finn Richter (beim Wurf) erzielte neun Treffer und war vor allem in den wenigen kritischen Phasen ein wichtiger Faktor für seine Mannschaft. - Foto: G. Müller
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Von der Grüppenbührener Verteidigung meist nicht zu halten: Barnstorfs Finn Richter (beim Wurf) erzielte neun Treffer und war vor allem in den wenigen kritischen Phasen ein wichtiger Faktor für seine Mannschaft. 

Diepholz - „Morgen gibt’s nur leichtes Training“, versprach Nils Mosel nach dem 34:24 (17:12)-Erfolg seiner HSG Barnstorf/Diepholz II über Verbandsliga-Konkurrent über die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

Der Spielertrainer zeigte sich nach dem deutlichen Erfolg erfreut über eine über 60 Minuten konzentrierte Leistung und den Zuschauerzuspruch in der heimischen Halle.

„Heute war echt gut was los. Das hat Spaß gemacht.“ Coach Nils Mosel wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. Knapp 120 Zuschauer pilgerten gestern Nachmittag in die Barnstorfer Halle, um zu sehen, ob die Oberliga-Reserve ihre Heimstärke auch dieses Mal unter Beweis stellen würde – und sie wurden nicht enttäuscht.

In den ersten zehn Minuten präsentierten sich beide Teams auf Augenhöhe. Das erste Mal setzten sich die Gastgeber durch Finn Richters Treffer zum 6:4 (9.) mit mehr als einem Tor ab. „Finn hat uns vor allem in der Anfangsphase in der Partie gehalten“, lobte Mosel seinen Linksaußen, der mit einem verwandelten Siebenmeter zum 14:9 auch dafür sorgte, dass seine Mannschaft den Vorsprung weiter ausbaute (24.). Kontinuierlich blieben die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und führten nach dem Tor von Matthias Andreßen bereits unangefochten mit 22:14 (36.).

Torhüter in starker Verfassung

Danach hatte Barnstorf zwar immer mal wieder Phasen, in denen im Angriff nicht mehr ganz so viel ging, überstand diese aber auch aufgrund seiner gut aufgelegten Torhüter. Manuel Pauli entschärfte insgesamt drei und Nachwuchskeeper Benjamin Förster einen Siebenmeter. „Genau das hat uns heute ausgezeichnet. Immer, wenn einer mal eine schwächere Phase hatte, ist der andere für ihn in die Bresche gesprungen“, freute sich Mosel über eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Marcel Behrens verkürzte für Grüppenbühren/Bookholzberg zwar noch einmal auf 21:27 (48.), doch die große Spannung kam nicht mehr auf, weil Richter und Mosel direkt mit zwei Treffern zum 29:21 konterten (50.) und damit die Maschine wieder ins Laufen brachten. Schließlich zogen die Gastgeber sogar auf 34:22 davon und brachten den Sieg souverän über die Zeit.

„Das war endlich einmal über 60 Minuten eine konstante Leistung“, zog Mosel ein positives Fazit.

ntr

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