HSG Barnstorf/Diepholz verliert nach unterirdischer Leistung 18:24 bei Aufsteiger SG Achim/Baden

Finn Richter: „Ich bin sprachlos“

Achim - Von Kai Caspers· Restlos bedient zeigte sich Finn Richter, Linksaußen der HSG Barnstorf/Diepholz, nach der Partie in der Handball-Regionalliga bei der SG Achim/Baden. „Ich bin einfach nur noch sprachlos“, entfuhr es ihm nach der 18:24 (7:12)-Niederlage.

Hätte Richter unmittelbar nach dem Abpfiff den Kommentar von SG-Spielmacher Florian Block-Osmers gehört, er wäre vermutlich noch bedienter gewesen. „Wir waren einfach nur schlecht. Aber da fragt in drei Wochen keiner mehr nach“, zählten für „Flo“ nur die beiden Punkte. SG-Trainer Tomasz Malmon wollte diese Aussage indes nur teilweise bestätigen. Allerdings aus einem guten Grund. „Ich kann zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht von der schlechtesten Leistung sprechen. Schließlich kommen ja noch einige Spiele“, sprach aber auch er im Anschluss eher von „Not gegen Elend“ denn vom vermeintlichen Spitzenspiel. Eine Meinung, mit der er beileibe nicht alleine stand. Heiner Thiemann, Trainer der HSG, bescheinigte lediglich Richter eine ordentliche Leistung. „Der Rest hat einfach nur unterirdisch agiert!“

Dabei hatte für die Gäste alles noch vielversprechend begonnen, als Tobias Meyer seine Farben mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Nachdem sich die Gastgeber jedoch endlich auf die offensive 3:2:1-Deckung der HSG eingestellt hatten, war es um das Thiemann-Team geschehen. Über 1:1 und 4:1 setzte sich die SG bis zur Pause auf 12:7 ab. Großen Anteil daran hatte Youngster Tobias Freese. Immer wieder stieß er in die Lücken in der Barnstorfer Deckung und traf allein vor der Pause sechsmal. Wie schwach die Gäste in Achim auftraten, unterstreicht vor allem die Tatsache, dass es die HSG in der ersten Halbzeit lediglich auf zwei mickrige Feldtore brachte. Marek Saloka versuchte zwar das eigene Spiel zu lenken, doch letztlich war das alles nur brotlose Kunst, was die Gäste zu bieten hatten. Auch Sigitas Stropus vermochte dem Spiel keine Impulse zu geben, sondern machte eher mit Fehlpässen und schlechten Würfen auf sich aufmerksam.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts an den dürftigen Leistungen der beiden Teams. Zwar versuchte es Thiemann nach dem 13:19 noch einmal mit einer kurzen Deckung für Florian Block-Osmers, doch auch diese Maßnahme verpuffte wirkungslos. Und hätte die SG in der Offensive nicht einen derart schwachen Tag erwischt – die HSG wäre vermutlich richtig abgeschossen worden. So aber durften die Gäste nach einigen Unkonzentriertheiten im Spiel der Achim/Badener kurzfristig sogar noch einmal auf eine Wende hoffen, als Jan-Eric Rechtern in der 52. Minute auf 15:19 verkürzte. Allerdings waren die Hoffnungen nur von kurzer Dauer. Denn zunächst traf Kim Pansing für die SG mit einem Kracher in den Winkel zum 20:15, ehe Jan-Eric Rechtern freistehend an Achim/Badens Torhüter Björn Scholvin scheiterte und Tobias Freese mit dem 21:15 alles klar machte.

Tore SG Achim/Baden: Freese (10/1), Patzack (4), Block-Osmers (4), Döhling (2), Meier (1), Katz (1), Pansing (1), Balke (1).

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