Finalsieg über Eintracht Frankfurt / Stadtauswahl schlägt sich im starken Feld wacker

Thaqi sichert FC Schalke 04 den „Diepholz-Cup“ – 1:0

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Finn Plümer (l.), Offensivmann bei der Stadtauswahl Diepholz, behauptete sich in dieser Szene gegen einen Spieler von Borussia Mönchengladbach. Fotos (2): Borchardt

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Sehenswerter Jugendfußball in der Diepholzer Walter-Link-Sporthalle: Die D-Junioren des FC Schalke 04 gewannen am Sonnabend das vierte nationale U13-Fußball-Hallenturnier des TuS Sankt Hülfe-Heede, bezwangen im Finale Eintracht Frankfurt mit 1:0 und nahmen damit erfolgreich Revanche für die 2:3-Niederlage aus der Vorrunde.

Den dritten Platz beim „Diepholz-Cup“ sicherte sich der SV Werder Bremen dank eines 2:1-Erfolgs über Borussia Dortmund. Die Stadtauswahl Diepholz zog sich in diesem erlesenen Feld mit zehn Bundesliga-Nachwuchsteams achtbar aus der Affäre, erreichte gegen Borussia Dortmund ein 1:1 und verlor die restlichen vier Begegnungen.

Turnier-Organisator Ludwig Siebe vom TuS Sankt Hülfe-Heede freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Das war gegenüber den Vorjahren noch einmal eine Steigerung. Ich habe von den Trainern der Mannschaften ein positives Echo bekommen. Sie wollen alle gern wiederkommen.“ Auch mit dem Auftritt der Stadtauswahl Diepholz zeigte er sich einverstanden: „Die Jungs haben mitgehalten und sich gut verkauft. Am Ende haben aber Kraft und Konzentration gefehlt.“

Jeremy Dammann, Torhüter der Stadtauswahl Diepholz, hielt beim 1:1 gegen Borussia Dortmund den Punkt fest.

In der Gruppe A erreichte die Stadtauswahl Diepholz in ihrer ersten Begegnung gegen Borussia Dortmund ein 1:1. In einem packenden Spiel – mit Chancen hüben wie drüben – erzielte Finn Plümer das 1:1. Kurz vor dem Abpfiff hielt Torhüter Jeremy Dammann mit einer Parade den Punkt fest. „Auf diese Leistung können wir aufbauen“, freute sich Auswahltrainer Thorsten Spiller über das Unentschieden. Danach unterlagen die heimischen Kicker Hertha BSC mit 0:2 und dem SV Werder Bremen mit 2:5. Lukas Sieveke und Sven-Ole Reddig hatten unter dem Jubel der Zuschauer (insgesamt 400 über den ganzen Tag verteilt) zweimal ausgeglichen. „Die ersten drei Spiele waren richtig klasse. Danach sind unsere Spieler müder geworden – der Akku war leer. Die Bundesligisten sind solch ein Pensum gewohnt, sie steigern sich von Spiel zu Spiel“, nannte Thorsten Spiller einen entscheidenden Unterschied. So kassierte die Stadtauswahl Diepholz gegen den VfL Wolfsburg (0:5) und Borussia Mönchengladbach (1:4 – Ehrentor durch Silias Blumberg) klare Niederlagen. Dennoch urteilte Thorsten Spiller: „Wir waren kein Kanonenfutter.“

Bei der Stadtauswahl Diepholz, die kurzfristig auf Leistungsträger Georges Arthur Baya Baya (Riss im Knochen des rechten Sprunggelenks – beim Schulsport passiert) verzichten musste, wussten besonders die Defensivakteure Elia Oeverhaus und Maris Thiry zu gefallen.

Den ersten Platz in der Gruppe A belegte der SV Werder Bremen bei Punkt- und Torgleichheit mit Borussia Dortmund aufgrund der mehr geschossenen Treffer.

Packend verliefen auch die Begegnungen in der Gruppe B – hier zogen Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 ins Halbfinale ein. Im ersten Halbfinale kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Der FC Schalke 04 lag gegen den SV Werder Bremen bereits mit 0:3 zurück, drehte den Spieß mit einer Energieleistung um und gewann noch mit 4:3. Borussia Dortmund unterlag im zweiten Halbfinale Eintracht Frankfurt erst nach einem Last-Minute-Tor mit 1:2. Im Endspiel hatte Schiedsrichter Rainer Aschemann (TSV Bassum) noch einmal alle Hände voll zu tun, denn es ging richtig zur Sache. Schalkes Torhüter Finn Prosenc verhinderte in der Anfangsphase mehrfach einen Rückstand. Danach steigerten sich die Königsblauen. Albin Thaqi schoss den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Danach verteidigten die Schalker geschickt die Führung. Schalkes Trainer Morten Möllers strahlte nach dem Abpfiff: „Wir haben hochverdient gewonnen.“ Er lobte die Verantwortlichen des TuS Sankt Hülfe-Heede: „Das war ein topbesetztes Turnier und hat richtig Spaß gemacht.“

Bei der Siegerehrung bekamen alle elf Mannschaften Pokale. Als bester Torwart erhielt Henry Bremer (Eintracht Frankfurt) genauso eine Trophäe wie Mehmet-Can Aydin (FC Schalke 04) als stärkster Spieler. Die Torjägerkanone sicherte sich Nick Woltemade (SV Werder Bremen), der neun Mal ins Schwarze traf. Auf sieben „Buden“ kam Mehmet-Can Aydin (FC Schalke 04). Und sechs Tore markierte Luca Friedrichs vom VfL Wolfsburg.

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