TuS Sulingens Trainer Walter Brinkmann will die 3:5-Pleite dennoch intensiv analysieren

Die feurige Standpauke bleibt aus

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Nach siebenwöchiger Verletzungspause wieder im Training: Sulingens Rajann Leymann. ·

Sulingen - Das tat richtig weh – und die 3:5-Pleite bei Schlusslicht SC Harsum schmerzt Walter Brinkmann noch immer. „Wir müssen begreifen, dass wir nicht in der Lage sind, eine Mannschaft mal eben im Vorbeigehen zu besiegen. In dieser Klasse hat jedes Team Qualität“, sagt der Trainer von Fußball-Landesligist TuS Sulingen.

Da in den vergangenen Tagen einige Spieler aus beruflichen Gründen oder wegen ihres Studiums nicht trainieren konnten, wird Brinkmann erst heute Abend zur Analyse der Klatsche schreiten, wenn alle Mann an Bord sind. „Ich hätte das gern schon vorher aufgearbeitet, aber das hat wenig Sinn gemacht“, erklärt der Coach.

Eine feurige Standpauke will Brinkmann seinen Spielern aber nicht halten. „Die Mannschaft weiß selbst, dass sie schlecht gespielt und welche Fehler sie gemacht hat. Da bringt es nichts, jetzt noch mal groß draufzuhauen“, kündigt der Sulinger Trainer eine schonende, aber dennoch intensive Analyse an. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, hatten viel zu wenig Entschlossenheit. Wir haben das eigene Leistungsvermögen überschätzt, den Gegner als Schlusslicht unterschätzt. Und damit kannst du in der Liga nicht gewinnen.“

Morgen (14.00 Uhr) will der TuS Sulingen Wiedergutmachung betreiben, wenn der OSV Hannover im Sportpark zu Gast ist. Und der 51-Jährige ist auch zuversichtlich, eine ganz andere Sulinger Mannschaft zu sehen. „Hin und wieder ist so ein Denkzettel auch ganz heilsam, damit die Spieler daran erinnert werden, was wichtig ist, um erfolgreich zu sein.“

Zusätzliche Motivation für dieses Spiel glaubt Brinkmann auch in der After-Show-Party zu sehen. Denn der TuS Sulingen feiert morgen seinen jährlichen TuS-Ball. Und „die Stimmung am Abend wird natürlich davon abhängen, ob wir vorher erfolgreich waren oder nicht. Keiner will sich den Spaß vermiesen lassen.“

Damit Hannover nicht zum Spielverderber wird, „müssen wir besser und konsequenter arbeiten“, fordert Brinkmann: „Wir müssen ganz anders in die Zweikämpfe gehen, offensiv und defensiv wacher sein. Wenn wir nicht in jedem Spiel alles abrufen, wird es schwer.“

Zumal die Sulinger morgen auf eine sehr spielstarke Mannschaft treffen, die sich schon länger in der Landesliga etabliert hat. „Sie sind technisch gut, stark am Ball, beweglich und sehr handlungsschnell“, zählt Brinkmann auf.

Personell lichtet sich beim TuS Sulingen – zumindest perspektivisch – das Lazarett. Tomasz Tomasik ist für morgen wieder eine Alternative; Rajann Leymann nach siebenwöchiger Verletzungspause wieder im Training. · flü

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