SVH erwartet im Spitzenduell den TV Stuhr

Festspielstimmung in Heiligenfelde

Heiligenfeldes Trainer Walter Brinkmann hat großen Respekt vor Stuhrs Offensive mit Riccardo Azzarello (M.). - Foto: Flügge

Heiligenfelde - Von Arne Flügge. Es ist angerichtet: Wenn der SV Heiligenfelde am Sonntag (15.00 Uhr) den TV Stuhr empfängt, dürfte Festspielstimmung sein, denn im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga hat der Tabellenzweite den Dritten zu Gast. Ein Match auf hohem Niveau ist zu erwarten, obwohl beide Trainer ihre Teams noch nicht als Topmannschaften der Liga sehen.

„Uns fehlt im Bereich der Infrastruktur noch einiges, um eine richtige Topmannschaft zu sein oder zu werden“, sagt Heiligenfeldes Coach Walter Brinkmann und meint damit die Trainingsbedingungen, die Qualität der Plätze, ausreichend Flutlicht. „Wir sind da aber auf einem guten Weg. Der Verein versucht gerade, einiges auf die Beine zu stellen“, ergänzt der A-Lizenzinhaber. Zudem sei seine Mannschaft in der Breite noch nicht so gut aufgestellt, um mehrere Ausfälle gleichzeitig ersetzen zu können. „Und das musst du, wenn du ein Spitzenteam sein und auch bleiben willst“, sagt der SVH-Coach.

Sein Kollege Stephan Stindt sieht sein Team ebenfalls auf einem guten Weg – mehr aber noch nicht. „Der Tabellenstand sagt uns, dass wir ein Spitzenteam sind, doch da sehe ich uns noch nicht.“ Gerade zuletzt in Bassum habe man gesehen, dass noch einiges fehle. „Wir haben zwar gewonnen, doch ich fand das nicht so toll.“

Am Sonntag nun der Wettstreit um Platz zwei – eventuell auch die Spitzenposition, sollte Tabellenführer Eilvese gegen Mühlenfeld patzen. „Ich denke, es wird ein spannendes Spiel auf des Messers Schneide“, meint Stindt, „beide Teams werden sich auf Augenhöhe begegnen.“ Das habe man schon beim 1:1 im Württemberg-Cup gesehen. Und so erwartet der Stuhrer Coach dann auch eine Partie, in der sowohl kämpferische als auch spielerische Mittel in die Waagschale geworfen werden: „Ich denke, es wird eine Mischung aus beidem sein.“

Sein Kollege Walter Brinkmann wird erst einmal besonderen Wert darauf legen, nach dem 3:3 zuletzt in Mühlenfeld seine Defensive wieder einzustimmen. „Da hat uns die Kompaktheit gefehlt“, moniert der SVH-Coach, zumal er „großen Respekt vor der geballten Offensivpower des TV Stuhr mit den torgefährlichen Spielern Azzarello, Drawert, Rogalla und Timo Wetjen“ hat.

Allerdings ist auch der SV Heiligenfelde offensiv nicht gerade schlecht aufgestellt. 15 Tore in fünf Spielen ist beachtlich. Dennoch wird der TV Stuhr für Heiligenfeldes Toptorschützen Joshua Brandhoff keine Sonderbewachung abstellen. „Natürlich wissen wir um die Stärken eines Brandhoff“, sagt Stindt, „doch wir müssen in Heiligenfelde als Team insgesamt funktionieren.“ Und da sei es egal, wer gerade auf dem Platz gegen wen spiele. Und: „Heiligenfelde hat viele Spieler, die Tore schließen können.“

Es fehlt (Heiligenfelde): Daniel Richter (Gelb-Rot-Sperre).

Es fehlen (Stuhr): Timo Wetjen (Rückenprobleme), Daniel Bischoff (Adduktorenprobleme).

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