Brinkumer Tim Meyer und Niklas Bertram auf Augenhöhe / Der Meister kommt

Feste Nummer eins erwünscht

Noch ist nicht klar, ob Tim Meyer (links) die Brinkumer Nummer eins wird, denn . . .

Kreis-Diepholz - BRINKUM (töb) · Eigentlich wollte Holger Zander, Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV, längst eine feste Nummer eins im BSV-Kasten installieren. Vor dem achten Spieltag am Sonntag um 14 Uhr auf eigenem Platz gegen Meister SV Werder Bremen III ist das aber immer noch nicht passiert. Die Kandidaten, Tim Meyer und Niklas Bertram, machen es ihm mit ihren gezeigten Leistungen offenbar schwer. „Sie sind beide auf Augenhöhe. Eine Entscheidung ist nicht so einfach“, sagt Zander schon seit Wochen.

Vielleicht hat der neue Brinkumer Coach ja auch etwas Angst, den einen oder anderen zu verprellen, wenn er ihn vorläufig ins zweite Glied stellt. Muss der 49-Jährige aber gar nicht haben, denn seine beiden Torleute würden es begrüßen, wenn sich Zander endlich festlegen würde.

Bertram (18), der für Oberneuland und Oldenburg in der A-Jugend-Regionalliga gespielt hat, gibt zu, „dass jeder von uns natürlich so viel wie möglich spielen möchte. Aber wie auch immer: Ich jedenfalls bin für eine Nummer eins, weil das dem jeweiligen Keeper die nötige Sicherheit gibt. Ich denke und hoffe, dass sich der Trainer bald entscheiden wird. Dieses ständige Wechseln im Tor würde ich zwar mitmachen, aber die andere Läsung finde ich besser.“

Kollege Meyer, der zuletzt beim SV Werder Bremen II in der A-Jugend-Regionalliga spielte, ist ebenfalls für eine klare Hierarchie: „Der Trainer soll ruhig eine Nummer eins bestimmen. Dadurch spürt man dann auch das Vertrauen.“ Der 19-Jährige, der schon als C-Jugendlicher am Training der ersten Herren des TSV Melchiorshausen teilnahm, glaubt, dass er gute Karten hat: „In den

▪ „Alle haben

▪ richtig Bock“

Punktspielen, die ich gemacht habe, und beim Vorbereitungsturnier in Ristedt habe ich nur ein Gegentor bekommen. Ich denke, dass das eine recht gute Bilanz ist. Deeshalb rechne ich mir gute Chancen aus, dass der Trainer auf mich setzt.“

Obwohl beide Konkurrenten sind, trübt das nicht die Stimmung im Lager des Tabellenzweiten vor dem Spitzenspiel am Sonntag. „Im Augenblick haben alle richtig Bock auf Fußball. Die Stimmung ist phantastisch“, gibt Tim Meyer die Brinkumer Befindlichkeiten wieder.

Und Bertram meint mit dem Blick auf Werder III: „Das Niveau in der Bremen-Liga ist nicht so hoch. Deshalb ist für uns keine Mannschaft unschlagbar.“ Egal, wer von beiden da nun im Tor steht.

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