Rechtern wieder fit

HSG Barnstorf/Diepholz II fährt mit Rückenwind nach Haren

Oben dranbleiben wollen die Barnstorfer um Christian Vinke. Dafür muss heute beim TuS Haren ein Sieg her.

Barnstorf - Mit einem mehr als überzeugenden Sieg im Rücken macht sich die HSG Barnstorf/Diepholz II am Samstag auf zum TuS Haren (Anwurf 18.00 Uhr). 34:25 hieß das Endergebnis am letzten Januar-Wochenende im Heimspiel gegen Verbandsliga-Konkurrent TV Neerstedt.

„So ein Spiel hilft natürlich“, erklärt Trainer Raul-Lucian Ferent: „Das war gut für die Moral.“ Doch der Handball-Coach weiß auch, dass solche Spiele nicht groß ins Gewicht fallen, wenn das nächste Duell eines in der Fremde ist. Denn Barnstorfs chronische Auswärtsschwäche ist Ferent nicht entgangen. Aber er gibt sich kämpferisch: „Wir wollen endlich auch auswärts Punkte holen!“

Damit das klappt, braucht der Übungsleiter natürlich seine Leistungsträger. Gut also, dass in Jan-Eric Rechtern ein wichtiger Spieler in den Kader zurückkehrt. Zuletzt war er wegen einer Bindehautentzündung ausgefallen. Generell sieht es bei der Personallage bislang gut aus. Lediglich Finn Richter (beruflich verhindert) fällt sicher aus, Malte Helmerking (Erkältung) ist noch fraglich. Bleibt es dabei, ist Ferent guter Dinge, „dass wir auch auswärts punkten können“.

Das müssen die Barnstorfer auch, wollen sie in der Tabelle oben dranbleiben. Und das ist schließlich das Ziel, das der Trainer vorgibt. Mit einem Sieg heute könnte die HSG zumindest schon mal am direkten Gegner und Tabellennachbarn vorbeiziehen. Denn sie liegt im Klassement mit 14 Punkten gleichauf mit Haren, ledglich das Torverhältnis des TuS ist mit +22 deutlich besser als bei den Gästen (-20).

Im Hinspiel hat die Ferent-Sieben bereits gezeigt, wie Haren zu schlagen ist. Den knappen 28:27-Sieg hätte sich seine Mannschaft „schwer erkämpft“, meint der Coach. Zwei Spieler sind dem 35-Jährigen nach dem Aufeinandertreffen besonders im Gedächtnis geblieben: „Sie haben einen guten Mittelmann und einen guten Kreisläufer.“

Gemeint sind Stefan Sträche im Rückraum und Martin Giesen am Kreis. Sträche ist mit 127 Toren in 13 Spielen derzeit Toptorschütze der Liga, gerade bei Siebenmetern ist er besonders gefährlich. 55 seiner 59 Versuche hat er bislang im Tor unter gebracht. Auch Giesen hat bereits eine dreistellige Torausbeute vorzuweisen, liegt mit 101 Treffern in 14 Spielen auf Rang vier der Torjägerliste.

Ferent ist also gewarnt: „Sie spielen viel mit dem Kreis. Wir müssen konzentriert sein, und der Innenblock muss wieder sehr gut stehen - wie gegen Neerstedt.“  

fs

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