36-Jähriger hört als Trainer beim Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II auf / Helmerking Nachfolger-Kandidat

Ferent stellt sich bei SFN Vechta neuer Herausforderung

Raul-Lucian FerentNeu-Trainer bei SFN Vechta

Barnstorf – Aufgrund der Corona-Pandemie steht noch gar nicht fest, wann die Handball-Saison 2020/2021 startet. Die Vereine treiben aber ihre Planungen voran – so auch Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II. Fakt ist, dass Raul-Lucian Ferent nach zweijähriger Tätigkeit sein Traineramt abgibt. Rückblickend sagt er: „Mir hat´s richtig Spaß gemacht.“

Der Rumäne übernimmt nicht nur die männliche A-Jugend der SFN Vechta, sondern fungiert bei den Landesklassen-Männern auch noch als Spielertrainer. SFN Vechta und die HSG Barnstorf/Diepholz bilden künftig eine Jugend-Spielgemeinschaft. Beide Vereine hatten keine A-Jugend. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, jetzt ergab sich die Gelegenheit dazu. Wir wollten unsere Spieler nicht verlieren“, nennt Heiner Thiemann, Interimstrainer und Sportlicher Leiter beim Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, den Hauptgrund für den Zusammenschluss. Sein Wunsch: „Wir wollen in allen Altersklassen Jugendmannschaften ins Rennen schicken.“

Das Gros der neuen A-Jugend stellt SFN Vechta, denn die HSG Barnstorf/Diepholz hätte kein eigenes Team auf die Beine stellen können. In der aktuellen A-Jugend schlummern Talente, die noch mehr gefördert werden sollen. Und der 36-jährige Ferent glaubt, dass er der richtige Mann für diese Aufgabe ist: „Mit meiner Erfahrung kann ich die Jungs weiterbringen.“

Die B-Jugend der HSG Barnstorf/Diepholz belegte in der abgebrochenen Spielzeit 2019/2020 der Regionsoberliga mit 38:2 Punkten den zweiten Platz, dahinter folgte SFN Vechta mit 28:10 Zählern. Altersbedingt kommen die Akteure nun in die A-Jugend, sie trainieren zweimal wöchentlich in Vechta. Unter welchem Namen die Mannschaft an den Start geht, steht noch nicht fest. „Da suchen wir noch nach einer Lösung“, so Thiemann.

Heißester Trainer-Kandidat bei der HSG Barnstorf/Diepholz II ist Malte Helmerking. „Ich stehe dem offen gegenüber, bin optimistisch. Wir müssen uns noch ein weiteres Mal zusammensetzen“, unterstreicht der 34-Jährige, der bereits ein Gespräch mit Abteilungsleiter Heinrich Wulf hatte. Eine Entscheidung hat er bereits getroffen: „Ich bin dann nur noch Trainer.“ Der gelernte Erzieher hatte bereits einmal als Spielertrainer fungiert, schaffte in der Serie 2015/2016 mit der Reserve als Zweiter der Landesliga Weser-Ems den Aufstieg in die Verbandsliga. Helmerking übergab das Zepter an Nils Mosel.  mbo

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