Handball-Oberligist TuS Wagenfeld kämpft HSG Nordhorn II mit 33:27 nieder

Fenker und Husmann treffsicher

Klatschten sich nach dem dritten Saisonsieg ab: Wagenfelds Marcel Husmann und Torhüter Maik Schwenker (r.).

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Die Vorgaben umgesetzt: Handball-Oberligist TuS Wagenfeld bezwang gestern Abend vor 220 Zuschauern Regionalliga-Absteiger HSG Nordhorn II mit 33:27 (14:11). „Das waren zwei ganz wichtige Punkte.

Heute haben wir von jeder Position aus getroffen“, sagte Wagenfelds erleichtert wirkender Torhüter Maik Schwenker, der 15 Bälle und einen Siebenmeter hielt. Auch der in der letzten Viertelstunde eingewechselte Torwart Tobias Tannert erwies sich als Rückhalt, parierte sechs Bälle.

Klasse-Leistungen boten aber auch der zehnfache Torschütze Henning Fenker und Linkshänder Marcel Husmann (8/5), der alle Siebenmeter souverän verwandelte.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gerieten die Gastgeber mit 3:6 (12.) ins Hintertreffen. Doch in einer starken Phase gelangen Spielertrainer Szymon Piechowiak (2), Henning Fenker (2), Marcel Husmann (2/2), Sascha Stumpe und Henning Gebhardt acht Tore in Folge zum 11:6 (21.). „Da standen wir sicher in der Abwehr und sind über den Tempogegenstoß zu einfachen Toren gekommen“, analysierte Maik Schwenker. Bis zur Pause verkürzten die Gäste zum 11:14. Nach dem Wechsel gab’s einen offenen Schlagabtausch. Die Torhüter Maik Schwenker und Dennis Bartels (HSG Nordhorn II) zeichneten sich mehrfach aus. Die Nordhorner erzielten vor allem durch Mittelmann Rouven Loepke (11/1) mehrere Tore. Sie holten auf, glichen zum 15:15 (36.) aus und befanden sich beim 19:16 (40.) auf der Siegerstraße. Die Wagenfelder kämpften weiter. Henning Fenker mit Doppelpack und Kevin Thiry egalisierten zum 19:19 (46.). Ausgeglichen ging’s weiter, doch dann zog der Tabellenelfte noch einmal die Zügel an. Der Lohn: Der Pole Pawel Molenda traf zum 26:23 (51.). Als Sascha Stumpe vier Minuten vor dem Abpfiff auf 29:24 erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen. Die Bundesliga-Reserve ging zur offenen Manndeckung über. Doch das nutzte nichts mehr. Die Heimmannschaft ließ sich nicht mehr vom Kurs abbringen. Henning Gebhardt setzte mit einem Gegenstoß-Tor den Schlusspunkt zum 33:27.

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