TuS Sulingen schlägt Schlusslicht Heesseler SV 2:0 / Hardt vergibt Foulelfmeter

Fehse und Tero treffen beim Pflichtsieg

Sorgte für die Entscheidung: Sulingens Jegerchwin Tero (r.) ließ Torwart Lars Holm beim 2:0 keine Chance. Foto: Borchardt

Sulingen - Von Matthias Borchardt. Vorgaben vom Trainer-Team erfüllt, „Dreier“ geholt und zu null gespielt: Der TuS Sulingen schlug gestern vor 100 Zuschauern das sieglose Fußball-Landesliga-Schlusslicht Heesseler SV mit 2:0 (0:0). „Wir haben gegen einen schwachen Gegner geduldig und ihn müde gespielt. Mich freut es, dass unsere Youngster Julian Fehse und Jegerchwin Tero die Tore erzielt haben“, sagte Sulingens Coach Walter Brinkmann. Eines monierte der 57-Jährige: „Es hat vorn die Torgefahr im Abschluss gefehlt.“

Die Gastgeber attackierten den Heesseler SV frühzeitig, kamen zu Ballgewinnen. Nach einer abgewehrten Ecke riskierte Außenverteidiger Marvin Zawodny aus spitzem Winkel einen Schuss, Heessels Torwart Lars Holm lenkte den Ball auf die Oberkante der Latte (2.). Nur drei Minuten später scheiterte Chris Brüggemann nach einer Linksflanke von Fehse am Schlussmann (5.). Sulingens Pascal Löhmann glaubte an ein frühes Tor, munterte seine Mitspieler auf: „Es dauert nicht mehr lange, bis ein Tor fällt.“ Da irrte sich der 23-Jährige allerdings.

Die Sulestädter kamen zwar zu weiteren Chancen, aber Holm machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. So wehrte der 19-Jährige einen von Jona Hardt halb hoch geschossenen Elfmeter (Torben Westphal foulte Brüggemann) ab (23.). Der Youngster stand weiter im Rampenlicht, hielt auch einen von Löhmann geschossenen Ball (26.). Seine größte Tat vollbrachte der groß gewachsene Keeper, als er nach einer Linkshereingabe von Tim Rieckhof einen Kopfball von Dennis Pissor mit einem Reflex meisterte (30.). Auch bei einem Lupfer von Pissor reagierte Holm richtig (40.).

Die Sulinger mussten sich allerdings an die eigene Nase fassen, denn sie gingen zu großzügig mit ihren Möglichkeiten um. Mehrere Ecken von Zawodny waren auch nicht präzise genug, einige Bälle kamen zu kurz. Kurz vor der Pause musste TuS-Torhüter Eric Schröder bei einem Entlastungsangriff gegen Michael Draper Kopf und Kragen riskieren (41.), verletzte sich dabei an der Schulter. Nach einer kurzen Behandlung spielte der 20-Jährige aber weiter.

Nach dem Wechsel standen die Hausherren hinten weiter sicher, spielten zügig nach vorn. Innenverteidiger Hardt schaltete sich auf der linken Seite mit ins Angriffsspiel ein. Er flankte den Ball auf Brüggemann, doch der 21-Jährige köpfte die „Pille“ in Rückenlage über den Querbalken (55.). Fünf Minuten später fiel das längst fällige Tor für den Tabellenvierten. Fehse riskierte aus 18 Metern einen Schuss, der Ball wurde von zwei Akteuren des Heesseler SV abgefälscht – 1:0 (60.). Dieser Treffer gab den Sulingern noch mehr Sicherheit. Der 19-jährige Fehse bereitete das 2:0 vor. Der Linksfuß steckte die Kugel zum eingewechselten Stürmer Tero durch, der eiskalt zum 2:0 (68.) vollstreckte.

In der Endphase brannte nichts mehr an. Eric Schröder verbrachte einen geruhsamen Nachmittag. Paul-Luis Hilzendeger jagte den Ball über die Latte (84.). Fehse freute sich über sein erstes Saisontor: „Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgedreht und verdient gewonnen.“ Brinkmann wollte den Pflichtsieg nicht überbewerten: „Der Heesseler SV hatte kein Landesliga-Format.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Schwedische Küche ist allererste Sahne

Schwedische Küche ist allererste Sahne

Mit dem McLaren GT lässt sich reisen und rasen

Mit dem McLaren GT lässt sich reisen und rasen

Fotostrecke: Groß trainiert mit Verband und Schiene an der Hand

Fotostrecke: Groß trainiert mit Verband und Schiene an der Hand

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Meistgelesene Artikel

Ironman Wittmershaus befolgt den Befehl

Ironman Wittmershaus befolgt den Befehl

Cali: „Wir kommen da unten raus“

Cali: „Wir kommen da unten raus“

Miklis trifft beim 2:0 doppelt

Miklis trifft beim 2:0 doppelt

„Zweimal so dämlich . . .“

„Zweimal so dämlich . . .“

Kommentare