Favoriten haben mit Hindernissen zu kämpfen – Streckenrekord fällt trotzdem

Philipp Fahrenholz knapp geschlagen

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Ligastart beim Weyher Kurzduathlon: Mit dabei auch die Stuhrer Oliver Sebrantke (Dritter v.l.) sowie Jan Neubauer (rechts dahinter), die mit ihrem Landesliga-Team souverän gewannen.

Weyhe - Philipp Fahrenholz hatte es geahnt. Regen auf der Radstrecke beschert ihm mit ziemlicher Sicherheit Krämpfe. Und so kam es denn auch. Im Kurzduathlon erreichte der für Hannover 96 startende Weyher nach schnellstem Radsplit als Erster die Wechselzone und musste beim Absteigen vom Rad erstmal lange verharren. Gleiches beim Anziehen der Laufschuhe. Beim finalen Fünf-Kilometerlauf zog Vereinskamerad Timo Kuhlmann vorbei und siegte mit Streckenrekord von 1:51:03 Stunden. Und auch Max Schröter (Tri Team Hamburg) musste der Weyher noch passieren lassen.

Für die meisten der über 600 Starter beim 5. Weyher Duathlon bedeutete der Weg zum Ziel bei immer wieder einsetzendem Regen ein hartes Stück Arbeit.

„Ich will das Wetter jetzt nicht als Ausrede für meinen dritten Platz gewertet wissen. Aber es hätte auch anders ausgehen können“, erklärte Fahrenholz nach dem Rennen. Allerdings waren auch seine ärgsten Widersacher nicht optimal unterwegs gewesen. Schröter hatte nach dem ersten Laufsplit über zehn Kilometer als Erster die Wechselzone erreicht und verschenkte reichlich Zeit, weil er unter Hunderten von Rädern das eigene nicht gleich fand.

Kuhlmann dagegen hatte schon am Vortag Sorgen. Die Zeitfahrmaschine war defekt, schnell musste noch aufs Rennrad umgesattelt werden. Beim letzten Laufsplit verließ er sich dann auf seine läuferischen Qualitäten und zog zwei Kilometer vor dem Ziel an seinem Teamgefährten vorbei: „Da genügte ein kurzer Antritt, um Stärke zu zeigen.“

Während das Trio mit seinem packenden Kampf um Sieg und Platz im Blickpunkt stand, wurden in zwei weiteren Blöcken die Landesliga-Athleten auf die Kurzdistanz geschickt, danach folgten Sprint- und Volks- und Staffelduathleten. Auf der Radstrecke sei es sehr voll gewesen, berichteten die Athleten, von denen etliche unzulässig und zum Teil auch unvermeidbar in den Windschatten der Konkurrenz gerieten. Für die Zuschauer auf dem Sportgelände der KGS Kirchweyhe bedeutete dieser Rennablauf allerdings reichlich Action. Beim gemeinsamen Zieleinlauf bekam dabei manch ein Sieger nicht die gehörige allgemeine Beachtung. Die hatte allerdings Horst Wittmershaus ausnahmslos für den Ersten wie für den Letzten gleichermaßen parat. Ein kurzer Händedruck und anerkennende Worte für jeden Finisher war für den Organisationschef auch in diesem Jahr Ehrensache.

Als alten und neuen Bremer Landesmeister begrüßte Wittmershaus seinen Ex-Vereinskameraden Henrik Endl (Uni Triathlöwen, 2:00:06) im Ziel. Siegerin und neue Streckenrekordhalterin über die Kurzdistanz wurde Bettina Strehl (MC Pirate, 2:12:23).

Gesamtsieg und Landesmeistertitel bei den Frauen ging auf der Sprintdistanz an Tabea Fricke (Hannover 96) in Rekordzeit von 1:03:38 Stunden. Schnellste Bremerin war Lena Ischebeck (Uni Triathlöwen, 1:10:59). Den Gesamtsieg im Sprintduathlon sicherte sich der Lüneburger Jonathan Paargätzi. Im Volksduathlon sorgten der Hamburger Philip Kretz und Kathrin Bellinghausen für neue Streckenrekorde.

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