Tischtennis-Bundesligist legt mit 3:0 gegen Saarbrücken Traumstart hin / Crisan hochzufrieden

Fans feiern den SV Werder

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So kann es weitergehen: Mit einem 3:0 gegen Saabrücken starteten Adrian Crisan und der SV Werder traumhaft in die Saison. ·

Bremen - Auftakt nach Maß für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Ohne Satzverlust stürmte der amtierende Deutsche Meister vor 620 restlos begeisterten Zuschauern gegen den 1. FC Saarbrücken zu einem 3:0-Erfolg, und benötigte für den in der Höhe kaum für möglich gehaltenen Triumph noch nicht einmal zwei Stunden. Kein Wunder, dass Werders Nummer zwei Adrian Crisan nach dem Traumstart ein äußerst positives Fazit zog: „Wir haben alle richtig gut gespielt. Auch mit meiner Leistung bin ich hochzufrieden.“

Konnte er auch sein. Denn: Durch einen völlig ungefährdeten Dreisatztriumph über Tiago Apolonia wickelte Crisan das 3:0 endgültig in trockene Tücher. Eine tadellose Vorstellung des Rumänen, doch auch seine Teamkollegen standen ihm in nichts nach. Erst demontierte Chih-Yuan Chuang den gewiss nicht schwachen Bojan Tokic, und anschließend sorgte Constantin Cioti für einen regelrechten Paukenschlag. Gegen den deutschen Nationalspieler Bastian Steger bot „Costa“ eine überragende Vorstellung, zeigte sich auch im umkämpften zweiten Durchgang nervlich auf der Höhe und rang Steger schließlich mit 3:0 nieder.

Für die Hanseaten bereits mehr als die halbe Miete. Zumal Crisan gegen Apolonia nie ernsthaft in Gefahr geriet. Seit Monaten in absoluter Weltklasseform auftrumpfend drehte der Rumäne auch zum Saisonauftakt am ganz großen Rad, ließ Apolonia wie einen Schuljungen aussehen und setzte den Schlusspunkt zum 3:0-Gesamtsieg.

Ein Auftakt, der Appetit auf mehr macht. Mit derartigen Vorstellungen könnten die Hanseaten tatsächlich wieder ein gewichtiges Wort im Titelkampf mitsprechen. Ein erstes Ausrufezeichen ist zumindest gesetzt, und auch am kommenden Wochenende sollten die Grün-Weißen wieder positive Schlagzeilen schreiben. Am Sonntag gastieren die Werderaner beim TTC Zugbrücke Grenzau. Alles andere als ein erneut deutlicher Sieg käme hierbei einer Riesenüberraschung gleich. Wesentlich wahrscheinlicher ist da schon ein Bremer Traumstart mit 4:0-Punkten. Die Meisterschaft scheint nur über den SVW zu führen. · drö

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