3:1 gegen Bad Homburg – Werder feiert zweiten Saisonsieg in der Tischtennis-Bundesliga

Falck sorgt für Aufwind

Zweimal im Einsatz, zweimal gewonnen: Mattias Falck vom SV Werder Bremen.
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Zweimal im Einsatz, zweimal gewonnen: Mattias Falck vom SV Werder Bremen.

Bremen – Wichtiger Erfolg für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Mit 3:1 triumphierten die Hanseaten am Dienstagabend über Schlusslicht TTC Bad Homburg und fuhren so den zweiten Saisonsieg ein. Allerdings erst nach einem harten Stück Arbeit, wie auch Werder-Coach Cristian Tamas fand: „Wir sind ja mit 2:6 Zählern in das Match gegangen. Da strotzt man nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein. Ich dachte mir schon, dass es nicht leicht werden würde.“ Eine Einschätzung, die sich schon im Auftakteinzel bestätigen sollte.

Obwohl SVW-Spitzenspieler Mattias Falck als amtierender Vizeweltmeister gegen Rares Sipos als haushoher Favorit galt, verlangte der Rumäne ihm alles ab. Zwar erzwang Bremens Nummer eins nach einem 0:2-Satzrückstand dank einer deutlichen Leistungssteigerung den entscheidenden fünften Durchgang, geriet dann aber scheinbar hoffnungslos mit 0:5 ins Hintertreffen. Doch Falck biss sich durch. Während Sipos offenbar Angst vorm Gewinnen bekam, riss der Schwede das Ruder noch einmal herum und setzte sich mit 11:9 durch.

„Das war extrem wichtig“, atmete Tamas tief durch. Auch bei einem 0:1-Rückstand wären wir natürlich nicht chancenlos gewesen, aber die Führung gab uns richtig Auftrieb.“ Kirill Gerassimenko stand somit im zweiten Einzel deutlich weniger unter Druck und bestätigte seine derzeit glänzende Verfassung mit einem souveränen Viersatztriumph über Homburgs russischen Spitzenspieler Lev Katsman. „Kirill ist in einer super Form und für uns momentan eine Bank“, lobte Tamas den jungen Kasachen.

Werder führte also mit 2:0, sodass Hunor Szöcs bereits alles klar machen konnte. Aber zu früh gefreut: Im Entscheidungssatz wirkte der Ex-Werderaner Gustavo Tsuboi etwas aggressiver, riskierte mehr und erzwang für die Gäste den 1:2-Anschluss. Bitter für Szöcs, der so seinen ersten Saisonsieg verpasste, doch noch hatten die „Grün-Weißen“ ja zwei weitere Pfeile im Köcher. Und schon der erste traf ins Schwarze: Obwohl Falck in dieser Serie bereits an drei Linkshändern gescheitert war, zwang er „Linkspfote“ Katsman hauchdünn in die Knie und machte das 3:2 perfekt.

Sehr zur Freude von Tamas: „Jetzt fahren wir Freitag mit Rückenwind nach Grenzau und wollen dort unbedingt nachlegen.“  drö

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