Vierte Herren vorbildlichstes Team im Nordkreis

Fairplay beschert Seckenhausen „Bares“

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Sparkassen-Filialleiter Steffen Schröder (4. v. r.), sowie Michael Steen, Peter Miklis, Gerhard Dieckhoff (vorn von rechts) und Andreas Henze vom Fußballkreis-Vorstand gratulierten den fairen Seckenhausern und Martfeldern zu ihrer vorbildlichen Saison.

Seckenhausen - Schade für den TV Stuhr und den TVE Nordwohlde III, dass sie während der Feier für die vorbildlichsten Fußballteams im Nordkreis fehlten (die Stuhrer entschuldigten sich später wegen der bei ihnen untergegangenen Einladung).

Denn die für sie gedachten Sachpreise wanderten nun in die Hände der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst IV und des TSV Martfeld II. „Wir wollen nichts wieder mitnehmen“, unterstrich der stellvertretende Fußballkreis-Vorsitzende Heinz Dumke schmunzelnd. Also bekamen die gastgebenden TSG-Kicker als fairste Mannschaft des nördlichen Landkreises Diepholz und die Martfelder als Zweitplatzierte während der Ehrung auf dem Fahrenhorster Sportplatz jeweils vier anstatt zwei Bälle – und je zwei anstatt eines Mannschaftskoffers. Weitere zwei Bälle gab’s von Steffen Schröder, Leiter der Fahrenhorster Filiale der Kreissparkasse Syke.

Zudem hatten er und sein Kollege Ralf Warneke aus der Marketing-Abteilung natürlich die symbolischen Gewinnerschecks dabei – denn das Geldinstitut sponsert die Aktion seit mehr als 20 Jahren. Und der finanzielle Gewinn, versicherte Warneke, gehe dem Landesliga-Aufsteiger TV Stuhr als fairster Mannschaft im Bezirk Hannover (24 Gelbe Karten in 30 Spielen seiner Bezirksliga-Meister-Saison) und dem TVE Nordwohlde III als Drittem im Nordkreis (neunmal Gelb und einmal Rot in 18 Partien der 4. Kreisklasse) nicht verloren.

Die 400 Euro für den TVS und die 200 Euro für den TVE werden überwiesen. Seckenhausens „Vierte“ (vorige Saison in der 2. Kreisklasse Süd mit nur 17 Gelben Karten in 26 Spielen bestraft) durfte sich über 400 Euro freuen, der TSV Martfeld II (elf Gelbe und eine Gelb-Rote Karte in 18 Partien der 4. Kreisklasse Nord) über 300 Euro.

„Ich bin stolz auf euch“, unterstrich Kreisvorsitzender Andreas Henze, „denn ihr habt dazu beigetragen, dass Schiedsrichter wieder Lust haben, Spiele zu pfeifen – auf jeden Fall die mit eurer Beteiligung. Und ihr seid mit dafür verantwortlich, dass der Kreis Diepholz in der abgelaufenen Saison der fairste in ganz Niedersachsen war.“

Warnke würde sich wünschen, wenn es mehr von diesem Fairplay im richtigen Leben gebe – etwa in diesen Zeiten von etlichen Hasskommentaren im Netz. Vielleicht, so der Marketing-Experte, „täte da das System mit Gelben und Roten auch mal ganz gut“.

ck

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