Sparkasse überreichte am Dienstagabend Geldprämien an SV Heiligenfelde, TSV Asendorf II, TSV Martfeld II und TuS Sudweyhe

Faires Verhalten von vier Mannschaften „vergoldet“

Michael Steen, Heinz Dumke und Dieter Plaggemeyer vom Fußballkreis Diepholz (von rechts) sowie Steffen Bussmann und Harald Stellmann von der Kreissparkasse Syke zeichneten den SV Heiligenfelde, den TSV Asendorf II, den TSV Martfeld II und den TuS Sudweyhe als fairste Mannschaften der vergangenen Saison aus.

Heiligenfelde - (ck) · Sagenhaft sportliches Verhalten: Von 1 065 bewerteten Herren-Mannschaften im Gebiet des Niedersächsischen Fußballverbands belegte der SV Heiligenfelde Platz 26 in der Fair-Play-Wertung.

Zudem gehört der Kreisligist zu den nur 24 Teams, die ohne Platzverweis oder Ampelkarte auskamen. Für dieses vorbildliche Auftreten überreichte Steffen Bussmann als stellvertretender Marktleiter der Kreissparkasse am Dienstagabend auf dem Heiligenfelder Sportplatz einen Scheck in Höhe von 400 Euro für die Mannschaftskasse. Auch Harald Stellmann als Leiter der Sparkasse Heiligenfelde gratulierte – ebenso wie der NFV-Kreisvorsitzende Dieter Plaggemeyer, sein Stellvertreter Heinz Dumke und Michael Steen als Vorsitzender des Spielausschusses.

Die Gratulanten hatten jedoch mehr mitgebracht als einen warmen Händedruck: Wie in den vergangenen 16 Jahren zuvor zeichneten sie die drei fairsten Mannschaften des Nordkreises aus. Und hier setzte sich der TSV Asendorf II durch, der in 22 Punktspielen mit nur 26 Gelben Karten auskam. Dafür überreichte Bussmann eine Prämie von 250 Euro. Dieses Geld hätte sich auch der TSV Martfeld II mit nur 17 Gelben Karten während der abgelaufenen Saison sichern können – aber in ihren 26 Partien leistete sich die Truppe einen Platzverweis, und einmal trat sie nicht an. Immerhin landeten die Martfelder auf Platz zwei und nahmen 150 Euro mit nach Hause. Dritter wurde der TuS Sudweyhe, den Plaggemeyer ebenso wie die Asendorfer und Martfelder schon als „gewohnt vorn platzierte Vereine in der Fair-Play-Wertung“ bezeichnete. Für alle drei Mannschaften hatte er einen Ball und Markierungsteller als Trainingszubehör im Gepäck.

Obwohl es sich bei dieser Ehrung schon um einen traditionellen Akt handele, „bedeutet sie für uns jedes Jahr etwas Besonderes“, unterstrich der Kreis-Boss. „Denn damit wird deutlich, dass dieses Verhalten einen hohen Stellenwert hat – für Euch und für uns“. Sein besonderer Dank galt Michael Steen vom Spielausschuss, der zur Ermittlung der „saubersten“ Kicker mehr als 3 000 Spielberichte auswerten musste.

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