Oldenburger Bären-Triathlon

Triathlet Fahrenholz bei Highlight geschwächt

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Startete in Immenstadt beim Allgäu-Triathlon arg geschwächt: Philipp Fahrenholz, der bei der DM als Sechster ins Ziel kam.

Weyhe - Beim Oldenburger Bären-Triathlon gelang dem Weyher Philipp Fahrenholz (Hannover 96) ein schöner Erfolg. Bei dem in Bad Zwischenahn durchgeführten Wettkampf belegte Fahrenholz hinter Konstantin Bachor (VfL Wolfsburg) den zweiten Platz. Dem will Fahrenholz allerdings nicht all zu viel Bedeutung beimessen: „Es war eher ein schnelles Training.“ Ganz sicher diente das Rennen auch dem Frustabbau nach einem völlig missglückten Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz.

Bestens vorbereitet und mit hohen Erwartungen war Fahrenholz vor gut einer Woche nach Immenstadt zum Allgäu-Triathlon angereist, um bei seinem geplanten Saisonhighlight zu zeigen, dass er auf der Mitteldistanz beim Kampf um Meisterschaftsehren mit den Besten mithalten kann. „Leider muss ich sagen, dass dies grandios gescheitert ist“, berichtet Fahrenholz. „Zwei Tage vor dem Wettkampf hat mich leider ein Magen-Darm-Infekt erwischt, sodass an alles, nur nicht an Carbo Loading zu denken war. Jeden anderen Wettkampf hätte ich wohl abgesagt, aber da ich schon vor Ort war, musste und wollte ich es wenigstens probieren.“

Er sei das Rennen vorsichtig angegangen, schildert der Weyher. Doch für 1,9 Kilometer Schwimmen sowie 84 Kilometer auf dem Rad und 20 Kilometer Laufen auf schwerem Kurs fehlten offensichtlich die Kräfte. Auf dem Rad und den ersten zehn Lauf-Kilometern arbeitete sich Fahrenholz auf Platz 14 in der Gesamtwertung vor. Ein Medaillenrang in seiner Altersklasse TM 25 schien in Reichweite. Doch dann war das Rennen für ihn quasi vorbei: „Bei mir wurde so der Stecker gezogen, wie ich es noch nicht oft erlebt habe. Auf gut acht Kilometern über acht Minuten und 15 Plätze zu verlieren, ist schon eine Kunst.“ Im Rahmen der DM finishte Fahrenholz in 4:23:34 Stunden auf Rang sechs seiner Altersklasse mit rund sieben Minuten Rückstand auf den Drittplatzierten.

Relativ entspannt ging Fahrenholz dagegen in Bad Zwischenahn die olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10,8 Kilometer Laufen an. Hinter Konstantin Bachor (1:54:61 Std.), der bereits beim Silbersee-Triathlon im indirekten Vergleich vor dem Weyher gelegen hatte, kam Fahrenholz in 2:03:42 Stunden auf einen ungefährdeten zweiten Rang vor Frank Lünemann (Aurich, 2:10:35 Std.). Noch besser will er am Sonnabend bei den Landesmeisterschaften über die olympische Distanz laufen, die in Hannover im Rahmen des Maschsee-Triathlons ausgetragen werden.

el

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