Triathlet schließt sich Hannover 96 an / Es winken Einsätze in der Bundesliga

Fahrenholz bald kein Wolf mehr

Philipp Fahrenholz (li.) verlässt Hansa Stuhr als Triathlet und heuert in Hannover an. ·
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Philipp Fahrenholz (li.) verlässt Hansa Stuhr als Triathlet und heuert in Hannover an.

Stuhr - „Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, da ich mich bei den Wölfen sehr wohl gefühlt habe“, sagt Philipp Fahrenholz.

„Aber ich denke, es ist die beste Entscheidung für meine weitere sportliche Entwicklung“. Der 21-Jährige hat jetzt offiziell gemacht, womit Insider längst gerechnet hatten. Zum Jahresende verlässt der schnellste Tri-Wolf den LC Hansa Stuhr und schließt sich dem Erfolgsclub Hannover 96 an.

In den vergangenen drei Jahren hatte sich Philipp Fahrenholz bei den Tri-Wölfen vom erfolgreichen Radsportler zu einem exzellenten Duathleten und schließlich in diesem Jahr zu einem hervorragenden Triathleten entwickelt. In Cottbus holte er sich bei seinem ersten Start bei deutschen Duathlonmeisterschaften als Gesamtzweiter den Titel in der AK 20. Für den Kreis Diepholz war es der einzige nationale Meistertitel außerhalb des Seniorenbereiches. In der Regionalliga bescherte er den Tri-Wölfe die besten Einzelergebnisse. Die Leistungssteigerung in der letzten Saison war schon mit das Ergebnis der besseren Trainingsbedingungen, die Fahrenholz an seinem Studienort Hannover vorfindet. Hier mangelt es auch nicht an starken Trainingspartnern, zu denen unter anderen Timo Kuhlmann, Lukas Kampkötter und Sven Kiene zählen.

Ob er im nächsten Jahr für Hannover 96 in der Bundesliga starten wird, dürfte nach Einschätzung von Fahrenholz von seiner Entwicklung im Schwimmen abhängig sein, und von den persönlichen Saisonzielen: „Mir liegt das Rennformat in der Bundesliga bekanntermaßen nicht. Ich möchte auch eher in die Richtung Mitteldistanz gehen.“ Außerdem hat der Sportstudent vor, seinen Start in Falkenstein bei der Duathlon-DM auf der Langdistanz nachholen, die in diesem Jahr wegen Schneematsch ausfiel.

Auch wenn die Tri-Wölfe und insbesondere die Regionalliga-Mannschaft ohne Fahrenholz auskommen müssen, bleibt der 21-Jährige den Stuhrern immerhin als Läufer treu. „Wenn ich im Winter gesund bleibe, werde ich definitv bei einigen Crossläufen starten, da ich diese Rennen sehr mag und ich es für eine super Abwechslung im winterlichen Trainingsalltag ist“, kündete Fahrenholz schon mal an. Darüber dürfte sich insbesondere seine Vereinskameraden Alexander Traut und Mario Lawendel freuen. Dem Trio dürften Mannschaftserfolge sicher sein. · el

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