Ex-Nationalspieler Matchwinner für OSV Hannover / Brinkmann nachdenklich

Fabian macht einmal ernst – das reicht zum Sieg

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Er ist zwar schon 35, aber Hannovers Fabian Ernst (links) wirkt in dieser Szene wie ein junger Springinsfeld. Der Ex-Nationalspieler war beim 1:0 gegen Sulingen der beste Mann auf dem Platz.

Sulingen - Von Gerd Töbelmann. In der vergangenen Saison lief vieles wie am Schnürchen für den damaligen Aufsteiger TuS Sulingen. Die zweite Saison in der Fußball-Landesliga dagegen beginnt äußerst zäh. Das 0:1 (0:1) vom Samstag im Heinspiel gegen den OSV Hannover war bereits die dritte Niederlage im dritten Spiel. TuS-Trainer Walter Brinkmann wirkte denn auch sehr nachdenklich: „Jetzt sind wir Trainer besonders gefordert, um wieder das Selbstbewusstsein der Jungs zu stärken.“

Dabei hat Brinkmann nach eigener Aussage „so gute Bedingungen wie lange nicht, denn fast der komplette Kader ist regelmäßig beim Training.“ Doch Brinkmann muss ein kräftiges Aber nachschieben: „Auf dem Platz fehlte heute der letzte Pepp – das war wie mit angezogener Handbremse. Wir müssen jetzt bald die Kurve kriegen. Vorn hat es heute an Durchschlagskraft gemangelt.“

Das lag sicher auch daran, dass Stürmer Salam Garaf nur gesperrt zuschauen durfte und dies auch noch zwei weitere Partien tun muss. Partner und Landesliga-Torschützenkönig Mehmet Koc hing da ziemlich in der Luft und hatte keine einzige echte Chance, was sehr ungewöhnlich ist. „Okay. Pierre Neuse und Bogdan Golgot sollten auch was für die Offensive tun, aber es stimmt schon, dass Memo heute vorn ziemlich alleingelassen wurde. Unser Spiel hat sich in der Offensive offenbar auf ein Duo Koc/Garaf eingestellt“, erläuterte Brinkmann.

In der ersten Halbzeit waren Sulinger Cancen vor nur knapp 100 Zuschauern Mangelware. Einmal traf Maarten Schops den Pfosten (20.), einmal tauchte Abwehrmann Manuel Meyer im OSV-Strafraum auf (15.), sprang bei seinem Kopfball aber etwas zu früh ab, um noch richtig Druck hinter die „Kugel“ zu bekommen.

Die Gäste hatten da, vor allem in Person von Ex-Nationalspieler Fabian Ernst (siehe auch Extra-Text), schon mehr zu bieten. In der neunten und 80. Minute klatschten zwei Freistöße ans Lattenkreuz und an den Pfosten. Doch in der 31. Minute durfte der Ex-Werderaner jubelnd abdrehen, hatte er doch nach Ecke von Umut Yildirim per Kopfball-Aufsetzer das 1:0 erzielt.

In der Folgezeit vergab vor allem Felipe-Marcel Böttcher (35./86.) hochkarätige Chancen zur vorzeitigen Entscheidung für die Hannoveraner.

Und was war mit Sulingen los? Nach dem Wechsel wurde der Druck zwar leicht erhöht, doch Großchancen fielen dabei kaum ab. Einmal hatte Neuse Pech, dass sein 25-Meter-Geschoss nur knapp über den Balken strich (66.).

Fabian Ernst wirkte nach dem Abpfiff gut gelaunt, klatschte auch die Sulinger Spieler ab und meinte dann noch verschmitzt: „Einer von meinen beiden Freistößen hätte durchaus noch reinkönnen können.“

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