Heute im ETTU-Cup gegen Tschechen aus Vrsovice / Danach gegen Ochsenhausen

Europa-Premiere für Werders Tischtennis-Cracks

Kreis-Diepholz - BREMEN (drö) · Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen scharrt vor Anspannung bereits mit den Hufen. Heute Abend betreten die Hanseaten erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte die internationale Bühne. Um 19.00 Uhr empfängt Werder im ETTU-Cup den tschechischen Vertreter Lokomotiva Vrsovice und geht laut Teamchef Sascha Greber „leicht favorisiert“ in die Partie hinein.

Allerdings nimmt Greber den internationalen Premierengast nicht auf die leichte Schulter: „Tschechische Mannschaften sind nie zu unterschätzen. Gerade Vrsovices Spitzenspieler Michael Bardon ist bärenstark. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns.“ Auch Bremens Nummer eins, Adrian Crisan, kommt zu einer ähnlichen Einschätzung: „Leicht wird das bestimmt nicht. Zumal ich noch ganz schlechte Erinnerungen an Bardon habe. Gegen den habe ich als 13-Jähriger damals mein erstes internationales Match verloren.“

Damit sich Geschichte nicht wiederholt, bereiten sich die Grün-Weißen seit Anfang der Woche generalstabsmäßig auf die Partie vor. Erstmalig absolvierte das Bremer Team sogar in der Hansestadt mehrere Trainingseinheiten zusammen, so dass eigentlich nichts schief gehen kann. Einziges Manko: Leistungsträger Lars Hielscher laboriert unverändert an einer hartnäckigen Knieverletzung und fällt noch rund zwei Wochen aus.

Für ihn muss erneut Adrian Dodean in die Bresche springen. Für Greber aber keine entscheidende Schwächung: „Adrian hat bereits in der Bundesliga bewiesen, dass er mithalten kann. Wir vertrauen ihm.“ Nach den

▪ Dodean muss

▪ wieder aushelfen

zuletzt gezeigten Leistungen sicherlich keine ungerechtfertigten Vorschusslorbeeren für Dodean. Und selbst wenn der Rumäne schwächeln sollte, Adrian Crisan und Jens Lundquist befinden sich momentan in derart bestechender Form, dass Vrsovice keinen Stolperstein darstellen dürfte.

Wesentlich schwieriger gestaltet sich da schon die Bundesliga-Partie zwei Tage später gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen. Am Sonntag um 15.00 Uhr genießt Werder dann erneut Heimrecht, gilt gegen den Tabellenzweiten aber als krasser Außenseiter.

Trotzdem sieht Greber sein Team nicht komplett chancenlos: „Sicherlich hat Ochsenhausen mit unserem ehemaligen Spieler Seiya Kishikawa sowie Tiago Apolonia und Marcos Freitas drei Weltklassespieler in seinen Reihen, aber unbezwingbar sind auch die nicht, wenn bei uns alles läuft.“

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