ETTU-Cup: Bremen spielt heute in Angers

Werder baut auf Steger

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Auf Topspieler Bastian Steger baut Bundesligist SV Werder Bremen heute im ETTU-Cup in Angers.

Bremen - Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen steht vor der größten Bewährungsprobe seiner Vereinsgeschichte: Heute Abend gastieren die Hanseaten im Halbfinal-Hinspiel des ETTU-Cups beim französischen Vertreter Vaillante Sports Angers TT und wollen sich laut Teammanager Sascha Greber „eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten. Im Idealfall wollen wir natürlich in Angers gewinnen.“

Allerdings geht Greber von einem Match auf des Messers Schneide aus: „Ich sehe beide Teams auf Augenhöhe. Die Tagesform wird entscheiden. Schließlich ist Angers mit Jian Chen, Jon Persson und Jens Lundqvist extrem ausgeglichen besetzt. Gerade Jens muss ich ja in Bremen niemand vorstellen.“

Nein, muss er nicht. Den schwedischen Publikumsliebling dürften die Werder-Fans kaum vergessen haben. An guten Tagen agierte Lundqvist durchaus auf Weltklasse-Niveau – an schlechteren konnte man ihn allerdings auch zuweilen der Kreisklasse zuordnen. „Das kann man so sagen“, schmunzelt Greber – und hofft selbstredend auf keinen Sahnetag des Schweden: „Gegen uns muss Jens nicht über sich hinauswachsen. Ich denke auch, dass wir in Bastian Steger den besten Einzelspieler stellen. Basti könnte für uns den Unterschied ausmachen.“

Aber nicht im Alleingang. Constantin Cioti und Kirill Skachkov müssen in Angers ebenfalls liefern – und sind laut Greber dazu auch in der Lage: „Alle sind fit und haben gut trainiert. Wir brennen darauf, uns eine gute Ausgangsposition zu erkämpfen und dann Anfang April in unser erstes europäisches Finale einzuziehen. Das wäre ein Traum für alle Werderaner.“

Weniger traumhaft verlief hingegen die bisherige Bundesliga-Saison. Momentan belegen die Grün-Weißen den sechsten Rang und dürften selbst mit einem Heimsieg am Sonntag (15 Uhr) gegen den Tabellenletzten ASV Grünwettersbach die Playoffs verpassen.

Für Greber aber kein Grund, die Begegnung abzuschenken: „Wir wollen uns noch auf Platz fünf verbessern. Außerdem würden wir uns bei einem Düsseldorfer Patzer schwarz ärgern, wenn wir selbst vergeigen.“

drö

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