Erstes Brinkumer Heimspiel nach sechs Wochen – gegen Favorit Delmenhorst

Vorn präziser und fix zurück, dann klappt's mit dem Coup

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Sprunggewaltig und das Tor vor den Augen: So wollen die Zuschauer morgen Brinkums Linksaußen Christoph Schneider (M.) gegen die HSG Delmenhorst in Aktion sehen.

Brinkum - Endlich! Erstmals seit dem 11. Oktober haben die Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum morgen (Anwurf 16 Uhr) wieder ein Heimspiel. Ebenso lange liegt der letzte Sieg für die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann zurück, die damals noch auf Tabellenplatz zwei stand. Den nimmt inzwischen die HSG Delmenhorst ein – Brinkums morgiger Gast in der KGS-Halle.

Schon allein deshalb glaubt Engelmann nicht, dass sein Team mit ähnlichen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat wie während der jüngsten 31:32-Niederlage beim TSV Bremervörde II: „Da muss ich niemanden extra motivieren, denn erstens spielen wir vor unseren eigenen Fans, zweitens wollen wir den Favoriten nicht nur ärgern, sondern auch schlagen.“

Doch der Jahn-Coach weiß, dass das keine einfache Aufgabe wird. Schließlich verfügt sein Kollege Andre Haake über „eine starke Achse“, wie Engelmann lobt. Selbst, wenn Haake nicht gerade persönlich als Spielertrainer auf der Platte steht, müssen die Gastgeber vor den Rückraum-Männern Frederic Oetken (Mitte), Stefan Timmermann (rechts) und Benjamin Janssens (links) aufpassen.

Doch nicht deshalb kommt Engelmanns Sohn Kay aus der HSG-A-Jugend am Samstag gegen seinen Vater nicht zum Einsatz: „Andre lädt ab und zu mal junge Leute zum Training der Ersten ein, aber Kay hat im Moment mit einer Knieverletzung zu kämpfen“, schildert Engelmann senior, den selbst keinerlei Personalsorgen plagen. Eventuell reist sogar Student Matthias Schneider wieder aus Frankfurt an. Gebrauchen können die Hausherren den wurfstarken Akteur für die zweite Reihe auf alle Fälle.

Aber egal, in welcher Besetzung: Der Trainer fordert von seiner Mannschaft mehr Durchschlagskraft. „Deshalb habe ich unter der Woche auch endlos die Angriffe trainieren lassen. Danach waren die Jungs ganz schön kaputt…“

Hoffentlich nicht zu kaputt, um rechtzeitig genug den umgekehrten Weg zum eigenen Tor einzuschlagen: „Unser Rückzugsverhalten hat mir in Bremervörde gar nicht gefallen.“

ck

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