Erste Saisonniederlage nach 0:1 gegen Pattensen / Offensive fällt wenig ein

Sulinger Sekundenschlaf

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Auch Sulingens Linksaußen Tim Rieckhof (li.) fand gestern nicht die Mittel, um gefährlich vors Tor zu kommen.

Sulingen - Von Arne Flügge. Das Trauma geht weiter! Auch im fünften Spiel in Folge schaffte es der TuS Sulingen nicht, gegen den TSV Pattensen zu gewinnen. Nach zuletzt drei Niederlagen und einem Remis kassierte die Mannschaft von Trainer Maarten Schops gestern eine bittere 0:1-Heimpleite. Es war die erste Saisonniederlage, mit der es die Sulinger gleichzeitig verpassten, sich in den Top-5 der Fußball-Landesliga festzusetzen.

„Wenn du nicht in der Lage bist, deine beste Leistung abzurufen, dann musst du dich nicht wundern, wenn du so ein Spiel nicht gewinnst“, haderte Schops: „Und es war sicherlich heute nicht unser bestes Spiel.“

Freilich nicht, denn gegen die tief gestaffelte Pattenser Defensive fanden die Sulinger einfach kein Mittel, sich zwingend in Szene zu setzen. Zudem leisteten sich die Hausherren in der 18. Minute in der Abwehr einen Sekundenschlaf, der prompt mit dem Tor des Tages bestraft wurde: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ging Pattensens Nico Westphal auf und davon, sprintete noch an zwei Sulingern vorbei und traf aus halbrechter Position mit einem strammen Schuss ins kurze Eck. „Der Fehler passiert schon im Spielaufbau. Das wollten wir unbedingt vermeiden“, brummte Schops: „Dann war das Tor auch noch zu verhindern gewesen, weil wir in Überzahl waren. Klar, er ist mit viel Tempo draufgegangen, aber wenn ich es nicht in den Zweikampf schaffe, muss ich zumindest ein kleines taktisches Foul begehen, um den Angriff zu unterbinden.“ Doch das passierte nicht.

Zwar kontrollierte der TuS Sulingen die Partie, suchte aber zu selten den Abschluss oder kam erst gar nicht dazu, weil Pattensen richtig gut verteidigte. Ein Kopfball von Pierre Neuse nach Flanke von Salam Garaf (19.) und ein Heber von Mehmet Koc (33.), der über den Kasten strich, waren die einzig nennenswerten Höhepunkte aus Sulinger Sicht. „Bis zum Strafraum sind wir gut durchgekommen, dann hat aber die letzte Konsequenz gefehlt“, urteilte Trainer Schops.

Und das setzte sich nach der Pause genauso fort. Die Sulinger waren tonangebend, doch mehr als ein direkter Freistoß von Manuel Meyer, den TSV-Keeper Pascal Schaar glänzend parierte (55.), sprang zunächst nicht dabei heraus. Die Gastgeber rannten an, fanden aber weiterhin nicht die Mittel, um Effektivität und Gefahr auszustrahlen. Es häuften sich Fehlpässe, Flanken kamen nicht an, Tempowechsel war kaum zu sehen. Immer wieder war ein Bein des Gegners dazwischen. Und so war es ein Zufallsding, das in der 70. Minute fast zum 1:1 geführt hätte: Pattensens Innenverteidiger Philipp Hoheisel fälschte einen Schuss von Mehmet Koc ab, der Ball klatschte aber nur an die Latte.

In der Schlussphase igelte sich Pattensen dann noch mehr ein. Aus der Viererkette wurde teilweise eine Fünfer- oder gar Sechserkette, davor noch drei Sechser. Mehr Defensive ging nicht. Und die Sulinger schafften es weiter nicht, klug nach vorn zu spielen und den Riegel zu knacken. „Wir haben in vielen Bereichen die Form vermissen lassen, die man braucht, um das Spiel zu gewinnen“, ärgerte sich Schops.

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