Erste Niederlage in der Korbball-Niedersachsenliga / Heiligenfelde marschiert

Heiligenrode II lässt Federn

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Ina Kattau vom TSV Heiligenrode II (links) kassierte ausgerechnet im Gemeinde-Derby gegen Brinkum die erste Niederlage.

Heiligenfelde - Auf dem Weg zurück in die Bundesliga: Der SV Heiligenfelde feierte in der Korbball-Niedersachsenliga zwei wichtige Siege und darf schon nach oben schielen. Der TSV Heiligenrode bleibt Spitzenreiter trotz der Niederlage gegen den FTSV Jahn Brinkum, der die Abstiegszone verlassen konnte.

TV Stuhr - SV Gehrden 5:6 (3:5): Die Vorentscheidung war schnell gefallen. Erst als Gehrden nach zehn Minuten mit dem vierten Treffer aus der Distanz mit 5:0 in Führung gegangen war, kam Stuhr nennenswert in Schwung. Bis dahin funktionierte vor allem nach vorn zu wenig. Zwar witterte der TVS nach dem 4:5 (22. Minute) Morgenluft, doch die folgende 18-minütige Trefferpause trotz hoher Spielanteile nutzte Gehrden, um den Vorsprung auszubauen. In der Schlussminute verletzte sich Stuhrs Käpt’n Dania Rönner und fiel für den Rest des Spieltags aus.

TB Stöcken - TV Stuhr 8:8 (4:5): Wie schon im Hinspiel lieferten sich die Kontrahenten ein intensives Match. Stöcken startete besser, doch kurz vor der Pause konnte Kristina Rother mit einem Viermeter Stuhr in Führung bringen. Nach der Pause bestimmten zunächst die konterstarken Stuhrerinnen das Geschehen und konnten die Führung leicht ausbauen. Doch Stöcken steckte nie auf und feierte in Minute 32 den verdienten Ausgleich.

Jahn Brinkum - TuS Sudweyhe II 13:8 (6:4): Es war eine wegweisende Begegnung für beide – Abstiegszone oder Mittelfeld? Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte Sudweyhe sich steigern und ging nach 28 Minuten erstmals mit 8:7 in Führung. „Danach standen wir endlich in der Abwehr gut und Sudweyhe erzielte keinen Korb mehr“, freute sich Brinkums Trainer Throsten Böger. TuS-Cach Thomas Piper sah das von der anderen Seite: „Eine recht unnötige Niederlage nach diesem Spielverlauf“, befand er.

TSV Emtinghausen - TSV Heiligenrode II 7:12 (2:6): Tabellenführer gegen Aufstiegskandidat – diese Aufgabe löste Heiligenrode sehr souverän. In beiden Halbzeiten bestimmte die Mannschaft von Dagmar Schnelle das Spiel. Schon zur Pause war der Drops gelutscht. „In der zweiten Halbzeit war die Abwehr nicht mehr so aktiv, aber wir konnten das Angriffsspiel weiter ruhig aufbauen“, lobte Schnelle ihre Mannschaft nach dem sicheren Sieg.

SV Heiligenfelde - TuS Sudweyhe II 20:3 (12:2): Hoch konzentriert ging Heiligenfelde zu Werke. Schon früh stand fest, wer dieses Spiel für sich entscheiden würde. Allerdings hatte der TuS unter anderem mit dem Fehlen von Korbhüterin Bianca Moritz zu kämpfen, die verletzungsbedingt ausgefallen war. „Unser Gegner war in allen Belangen überlegen und hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, kommentierte Thomas Piper. Heiligenfeldes Jörg Spalkhaver war vor allem mit den herausgespielten Chancen und deren Verwertung einverstanden.

TSV Heiligenrode II - Jahn Brinkum 10:11 (1:8): „In der ersten Halbzeit hatten wir viel Wurfpech, das war wie eine ansteckende Krankheit“, meinte Heiligenrodes Dagmar Schnelle. Jahn-Trainer Böger hingegen bescheinigte seiner Mannschaft eine starke Abwehrleistung: „Wir hatten uns auf diese Begegnung intensiv vorbereitet – und alles lief nach Plan.“ Die Heiligenroder Aufholjagd in der zweiten Hälfte wurde nicht belohnt.

SV Heiligenfelde - TSV Emtinghausen 13:9 (7:4): Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn wollte der SVH die Weichen auf Aufstieg stellen. Doch das Spiel verlief enger als es das Endergebnis aussagt: „Es war so schwer wie erwartet – diese junge Mannschaft hat uns alles abverlangt“, resümierte Jörg Spalkhaver. Erst kurz vor Schluss konnte seine Mannschaft für Klarheit sorgen und ist nun Top-Kandidat für den direkten Bundesliga-Wiederaufstieg.

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