Barnstorfs Damen und Sykes Wasserballer verabreden ein Doppel-Duell

Erst Freibad, dann Handball-Halle

Die „La Ola“ der Siegerinnen: Die Barnstorfer Handballerinnen hören bei der Welle auf das Kommando von Mannschaftsführerin Carla Klostermann (3.v.r.). Foto: ehlers

Syke - VON MALTE REHNERT. Erst die Herausforderung, dann die Zusage und schließlich auch schon die fixe Terminierung. All das an einem Abend - während der Sportlerwahl-Gala in der Kreissparkasse Syke. Die Handballerinnen der HSG Barnstorf/Diepholz, frischgebackene Mannschaft des Jahres, und das am Freitag drittplatzierte Wasserball-Team des TuS Syke können es offensichtlich kaum erwarten, sich - voraussichtlich jeweils eine Halbzeit lang - in Sporthalle und Freibad miteinander zu messen. Am 30. Juni wird es so weit sein. Der „Tag des Sports“ in Twistringen dient als Bühne für dieses gewiss faszinierende Duell.

„Eine total tolle Sache, wir freuen uns schon darauf“, sagte HSG-Coach Mario Mohrland. Hakon Straßheim von den Wasserballern betonte: „Es soll und wird in erster Linie Spaß bringen.“ Ein bisschen sportlicher Ehrgeiz hat ihn allerdings bereits gepackt. „Wir haben, denke ich, den Vorteil, dass wir uns an Land besser und schneller bewegen können als die Handballerinnen im Wasser“, stichelte Straßheim und schmunzelte.

Als sein Team auf der Bühne geehrt wurde, hatte Sykes Holger Eickhoff die „Einladung“ ausgesprochen. Wenig später war - auf Initiative des ebenfalls anwesenden „Tag-des-Sports“-Mitorganisators Michael Gillner aus Bassum - schon alles geklärt. Spieltag, Spielort - und Spielleiter. DeichStuben-Reporter Björn Knips, der die Gala wieder moderierte, macht den Schiedsrichter. „In seinem Karnevalsanzug“, feixte Mohrland, der sogar bereits einen Sponsor für den Wetteinsatz der Handballerinnen gefunden hat: „Die Kreissparkasse Diepholz spendiert uns 50 Liter Bier.“ Straßheim, dessen Mannschaft an dem Wochenende Ende Juni auch ihr Wasserball-Turnier in Twistringen ausrichtet, staunte über das flotte Voranschreiten der Planungen: „Oha, so weit sind wir noch nicht. Wir werden aber bestimmt noch eine gute Idee haben, was wir den Handballerinnen anbieten können.“

Die HSG-Damen, die am Samstag bei einer gemeinsamen Kohltour gleich weiterfeierten, hatten das Rampenlicht bei der Gala genossen. „Das haben sie sich verdient. Sie sind so fleißig, laufen mitunter freiwillig um den Dümmer - das sind ungefähr 20 Kilometer“, sagte Mohrland. Die Sportlerwahl-Gala, fügte er an, „war wieder eine tolle Veranstaltung“ - und er ist Experte, quasi Stammgast bei der Veranstaltung. „1990 war ich mit der E-Jugend der HSG Barnstorf mal nominiert. Wir sind, wenn ich mich recht erinnere, Dritter geworden. Ein, zwei Jahre später war ich als Einzelkandidat vorgeschlagen.“ Von 2005 bis 2010 holte der damalige Keeper mit der ersten Barnstorfer Herrenmannschaft sechs Sportlerwahl-Titel am Stück, als Coach des Teams dann noch mal Platz zwei (2014). Und nun also der Triumph mit den Damen - mit satten 5 368 Punkten Vorsprung. „Wir haben ein tolles Feedback bekommen, unsere Sponsoren haben gleich gratuliert“, freute sich Mohrland und fügte mit hörbarem Stolz in der Stimme an: „Es war ein gigantischer Sieg.“

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