Ersatzgeschwächte Brinkumer verkaufen sich trotz 28:35-Niederlage teuer

Keeper Sawicki glänzt, doch die Punkte sind futsch

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Meik Schäfer und seine Brinkumer Kollegen bissen sich in die Begegnung beim Tabellendritten rein, doch ein Blackout zerstörte alle Jahn-Hoffnungen.

Brinkum - Die Luft in der Verbandsliga wird für die Handballer des FTSV Jahn Brinkum dünner. Während die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann gestern mit 28:35 (15:18) beim VfL Fredenbeck II verlor, punkteten die drei in der Tabelle unter Brinkum stehenden Teams am Wochenende. „Mir ist da aber nicht bange“, sagte Engelmann gestern Abend: „Wir müssen einfach schauen, dass wir bei unseren anstehenden Heimspielen punkten.“

Beim Tabellendritten gab es für die Brinkumer nichts zu holen, aber das war angesichts der Personalnot bei den Gästen auch nicht zu erwarten gewesen. Schnell lagen die Brinkumer mit 0:3 zurück. „Da dachte ich nur: Oh, oh, das kann ja etwas werden“, berichtete Coach Engelmann.

Doch die Brinkumer ließen nicht abreißen, über 8:10 (19.) und 12:15 (24.) ging es mit 15:18 in die Kabinen. Auch im zweiten Durchgang hechelten die Brinkumer stets einen knappen Rückstand hinterher, beim 20:21 in der 37. Minute rochen die Gäste aber plötzlich an der Wende. Doch es kam anders: Zehn Minuten später führten die Gastgeber uneinholbar mit 27:21. „In der Phase hatten wir leider einen Blackout“, sagte Engelmann: „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, durch die Fredenbeck über Tempogegenstöße zu leichten Toren kam.“

Doch trotz der sechsten Niederlage in den vergangenen acht Spielen sprach der Jahn-Trainer seiner Mannschaft ein Lob aus: „Alle haben auf die Zähne gebissen. Mehr war heute einfach nicht drin.“ Schließlich fehlten mit Aschkan Sadeghi, Tim Kieselhorst, Christoph Schneider und Thorben Schierenbeck wichtige Stützen des Teams.

Dass die Brinkumer lange Zeit von etwas Zählbarem träumen durften, hatte vor allem an Olaf Sawicki gelegen. Der Keeper kam auf 18 gehaltene Bälle – davon drei Siebenmeter. Auch Co-Trainer Andreas Stelljes, der gestern die letzten zehn Minuten zwischen den Pfosten stand, vereitelte drei Würfe. Als Feldspieler überzeugten bei den Brinkumern vor allem Meik Schäfer (8/3), Robert Gums (7) und Maik Bhola.

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