Erneuter Kreuzbandriss schockt Sulingens Verteidiger / Sonntag gegen Eilvese

Tomasik vom Pech verfolgt

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Lang ist's her, dass Tomasz Tomasik über einen längeren Zeitraum spielen konnte. Jetzt fällt Sulingens Defensivmann erneut lange aus. „Ich fühle mit ihm“, sagt sein Trainer Maarten Schops.

Sulingen - Das ist unfassbar bitter für Tomasz Tomasik. Die vergangene Landesliga-Serie verpasste der Innenverteidiger des TuS Sulingen wegen eines Kreuzbandrisses komplett. Und die neue Saison dauerte für den Polen nur 56 Minuten – der nächste Kreuzbandriss gleich am ersten Spieltag! Vor einer Woche wurde er operiert. „Es tut uns allen unglaublich leid. Ich fühle mit ihm“, sagt TuS-Trainer Maarten Schops. „Zurzeit können wir nur versuchen, Tomasz so gut es geht moralisch zu unterstützen. Es wird wieder sehr lange dauern.“ Ein kleiner Trost für den Patienten wäre sicherlich ein Sieg am Sonntag – ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den STK Eilvese.

Neben Tomasik fehlen Schops dabei auch der noch im Aufbautraining befindliche Sebastian Elvers und Erdal Ölge, dem noch eine Oberschenkelzerrung zu schaffen macht. Doch in welcher Besetzung auch immer: „Wer auf dem Platz steht, ist in der Pflicht“, fordert Schops nach zuletzt zwei Niederlagen: „Jeder Einzelne muss die ihm gestellten Aufgaben erledigen und sich gleichzeitig in den Dienst der Mannschaft stellen.“ Das heißt nicht, dass der Ex-Profi mit der zuletzt gezeigten Leistung bei Spitzenreiter HSC Hannover unzufrieden gewesen wäre. „Aber die Jungs selbst haben die Messlatte mit ihren guten Ergebnissen gegen Ramlingen, Bavenstedt und Hameln sehr hoch gehängt. Jetzt müssen sie beweisen, dass sie dazu immer in der Lage sind“, hofft der 39-Jährige.

Allerdings dürfe niemand im Team des Tabellenachten den Vorletzten unterschätzen: „Jeder wäre gut beraten, diesen Gegner sehr ernst zu nehmen“, urteilt Schops über die Eilveser, „bei denen sich personell einiges getan hat“. Er rechnet damit, dass sich die Gäste auf dem großen Platz im Sportpark „zunächst zurückfallen lassen und etwas defensiver agieren. Umso wichtiger ist es, dass wir es schaffen, hinter die Abwehr zu flanken und dann konsequent den Abschluss zu suchen“, fordert Schops „Geradlinigkeit und Zielstrebigkeit in Tornähe“. Die Marschroute ist klar: „Wir wollen unbedingt mal wieder drei Punkte einfahren. Also ist das ein sehr wichtiges Spiel für uns.“

ck

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